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Schaumburg hofft auf Entlastungs-Straßen

Bundesverkehrswegeplan Schaumburg hofft auf Entlastungs-Straßen

Bekommt Nienstädt eine Ortsumgehung für die viel befahrene B 65, erfüllt sich die Hoffnung vieler Steinberger auf Entlastungsstraßen für die B 83 und die B 238? Klarheit soll es am 16. März geben. Dann wird der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes dem Verkehrsausschuss des Bundestages vorgestellt.

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Die Aussichten auf eine Ortsgehung für Nienstädt im Zuge der Bundesstraße 65 sind nach Behördeneinschätzung nicht sehr groß.

Quelle: rg

Landkreis. Gute Aussichten, in den sogenannten vordringlichen Bedarf aufgenommen zu werden, räumt Markus Brockmann insbesondere einer Umgehungsstraße für die B238 bei Steinbergen ein. Projekte im vordringlichen Bedarf haben dem Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zufolge aufgrund einer hohen Dringlichkeit gute Chancen, in absehbarer Zeit in Angriff genommen zu werden. Ob der Abschnitt in Steinbergen in diese Kategorie aufgenommen wird, sei allerdings noch offen, so Brockmann, zumal ihm die Bewertungsmaßstäbe nicht im Detail bekannt seien.

Auch für die B83 in Steinbergen gibt es nach Angaben des Behördenleiters einen gewissen Handlungsdruck. Die Chancen für dieses Projekt schätzt er allerdings nicht ganz so gut ein wie für die andere Hauptverkehrsader. „Schon eine der beiden Entlastungsstraßen ist aufgrund des Lärmschutzes für Steinbergen ein Gewinn“, betont Brockmann. Die Umsetzung beider Projekte sei zwar wünschenswert, ob es so kommt, sei ebenfalls schwer abzuschätzen.

Dichte Besiedlung steht Ortsumgehung im Weg

Nach Einschätzung des Behördenleiters wird es eine Ortsumgehung für Nienstädt in absehbarer Zeit nicht geben, obwohl dieses Projekt bereits im derzeit geltenden Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf steht. Hintergrund sei, dass es für eine solche Trasse aufgrund der dichten Besiedlung in diesem Bereich kein passendes Gelände gibt.

Ähnliches erwartet Brockmann auch für eine Entlastung der Rintelner Ortsteile Deckbergen und Westendorf. „Auch für dieses Projekt sehe ich keine hohe Priorität“, macht der Behördenchef deutlich.

Nach Angaben des hiesigen Bundestagsabgeordneten Maik Beermann (CDU) sind mehr als 2000 Projekte für den neuen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans eingereicht worden. Als Mitglied des Verkehrsausschusses gehört der Unionspolitiker zu den ersten, denen das Werk vorgestellt wird. „Wir beginnen damit auch hier im Parlament die Diskussion über unsere Verkehrsinfrastruktur der nächsten 15 Jahre. Wir brauchen ein solides und effizientes Straßen-, Schienen- und Wasserstraßennetz – und zwar sowohl in den Ballungszentren als auch in der Fläche“, betont Beermann.

Nach der Vorstellung des Entwurfs im Bundestagsausschuss werden die Bundesländer und die zuständigen Behörden über die Pläne informiert. Zudem ist eine Bürgerbeteiligung vorgeschrieben. Beermann zufolge werden die Pläne im Internet veröffentlicht, sodass die Bürger mitdiskutieren können. „Ich hoffe auf eine rege Beteiligung, denn nur gemeinsam können wir hier für Verbesserungen sorgen.“ bes

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