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CDA-Gründung vor der Sommerpause

CDU-Politiker Tadge konkretisiert Pläne CDA-Gründung vor der Sommerpause

Bis zur Sommerpause will der Stadthäger CDU-Politiker Heiko Tadge seinen Plan verwirklichen, einen Schaumburger Kreisverband der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) zu gründen.

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Quelle: SN

Landkreis. Tadge war von seinem Amt als Stadthäger CDU-Vorsitzender zurückgetreten, um Zeit für die neue Aufgabe zu gewinnen.
In den kommenden Tagen will Tadge eine kreisweite Liste mit CDU-Mitgliedern zusammenstellen, „die ich als arbeitnehmerfreundlich einstufe“. Mit erster Priorität denke er dabei an jene CDU-Mitglieder, die in den örtlichen Stadt- und Gemeinderäten in den Sozialausschüssen mitwirken. Er ziele auf eine Liste von etwa 50 CDU-Migliedern, die er im Mai mit einem ersten Anschreiben erreichen will.

„Danach muss sich das Ganze zahlenmäßig natürlich noch erweitern“, setzt sich Tadge als Ziel. „Wenn wir am Anfang erst mal klein starten, und sei es mit zehn Mitgliedern, geht das auch.“ Denn: „Wesentlich ist, dass wir den Startschuss hinbekommen.“

Die Gründungsversammlung will der CDU-Politiker, der stellvertretender Vorsitzender des CDA-Bezirks Hannover ist, noch vor der Sommerpause terminieren. Für die Gründung benötige er die administrative Unterstützung des CDA-Landesverbandes, berichtete Tadge. Zudem will er den CDA-Landesvorsitzenden Max Matthiesen für die Gründungsversammlung als Hauptredner gewinnen.

Nach Tadges Überzeugung ist es an der Zeit, dass ein Arbeitnehmerflügel in der hiesigen CDU in Form eines CDA-Kreisverbandes organisiert wird. „Einen recht starken Wirtschaftsflügel haben wir schon.“ Tadge weiter: „Es gehört zu einer großen Volkspartei dazu, dass alle Interessen ausgewogen ihren Platz finden.“ ssr

„Arbeit und Freizeit klar trennen“

Aus Anlass des „Tags der Arbeit“ fordert der Stadthäger Heiko Tadge, stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbandes Hannover der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), eine breite gesellschaftliche Debatte über die Auswirkungen der Digitalisierung. „Moderne Technik und Vernetzung bestimmen den Berufsalltag von immer mehr Menschen. Politik und Tarifpartner müssen alles dafür tun, dass die Würde der Beschäftigten auch in der digitalen Arbeitswelt gewahrt bleibt.“ Er warnt vor Gesundheitsrisiken durch die ständige Erreichbarkeit über Smartphone und E-Mails: „Wer ständig in Bereitschaft für den Job lebt, nimmt Schaden an Leib und Seele. Arbeit und Freizeit müssen klar getrennt bleiben“. Außerdem plädiert Tadge für einen umfassenden Arbeitnehmerdatenschutz: „Der gläserne und überwachte Beschäftigte ist eine Horror-Vorstellung. Wir brauchen Regeln, die verlässlich vor Ausspähung schützen.“  ssr

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