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CDU will faire Erdkabel-Entschädigung

Jährlich angepasste Zahlungen gefordert CDU will faire Erdkabel-Entschädigung

Landwirte, Wald- und Grundstückseigentümer gehen in die Offensive. Nach mehrmaligen, vergeblichen parlamentarischen Vorstößen soll nun der Widerstand der Basis aktiviert werden. Gleich vier amtierende CDU-Landtagsabgeordnete, darunter auch der ehemalige Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen, waren der Einladung des hiesigen CDU-Landtagsabgeordneten Otto Deppmeyer gefolgt.

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Landkreis. „Welche Auswirkungen hat die Erdverkabelung der Südlink Stromtrasse für die Grundstückseigentümer?“ so die zentrale Frage. Die Nachteile für die betroffenen Gruppen stellte der Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke, Landwirt aus Stade und der Fraktionssprecher für Landwirtschaft und ländlichen Raum, dar. Nicht die Verkabelung an sich sei zu kritisieren, schließlich sei die im Rahmen der Energiewende gesellschaftlich allgemein akzeptiert, nur in Sachen Entschädigung herrsche erheblicher Unmut. Dammann-Tamke: „Wir wollen eine faire Entschädigungsregelung, jährliche Zahlungen, die jederzeit nachverhandelt werden können, und die an die entstehenden Nachteile angepasst sind, mit Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit.“
Derzeit sehe die Rechtslage allerdings keine einheitliche Entschädigung durch die Netzbetreiber vor. Konkrete Verhandlungen mit dem Betreiber Tennet gäbe es nicht. Über dem Ganzen hinge zudem das Damoklesschwert möglicher Enteignungen.
„Wenn die Bevölkerung das Erdkabel will, muss sie sich im Klaren sein, dass es teurer wird“, so Frank Kohlenberg vom Landvolk-Kreisverband Weserbergland. „Die Landwirte wollen nicht den Preis in die Höhe treiben, sondern nachhaltig auch für die kommenden Generationen, für ihre Kinder und Kindeskinder Sicherheit haben“, kommentierte die Landtagsabgeordnete Petra Joumaah die Forderungen. Auch Vertreter verschiedener Bürgerinitiativen zeigten Verständnis.

Von Ernst August Wolf

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