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„Christliches Menschenbild ist hochaktuell“

Landkreis / Synode „Christliches Menschenbild ist hochaktuell“

Fragen des christlichen Menschenbildes in aktuellen Debatten, die künftige Zusammenarbeit der evangelischen Kirchen in Niedersachsen, die Ökumene sowie Aspekte der inneren und äußeren Darstellungen der schaumburg-lippischen Landeskirche haben Bischof Karl-Hinrich Manzke in seinem sechsten Bischofsbericht vor der Herbstsynode im Gemeindehaus in Bückeburg beschäftigt.

Landkreis (jpw). Das christliche Menschenbild sei „hochaktuell“, sagte Manzke, und bringe in Debatten um die Geltung ethischer Prinzipen eine ethische Dimension ein, die nicht jedem gefalle. Sich zu gewinnen „durch Hingabe und Verzicht“, enthalte ein Menschenbild, das zu Demut und Menschenliebe führe. Diese Tugenden seien für das Bestehen einer Gesellschaft unverzichtbar.

Manzke nannte es „nicht wirkungsvoll und klug“, aus dem Konföderationsvertrag auszusteigen, ohne eine bessere und sinnvollere Ordnung an seine Stelle zu setzen. Die Konföderation zu zerschlagen, sei „geradezu suboptimal“.

Kleine Kirchengebilde seien bei der „Fusionitis“ innerhalb der EKD so manchem ein Dorn im Auge, meinte der Landesbischof. Aus seiner Sicht ist es wichtiger, „die Handlungsfähigkeit nach Innen zu verbessern“. Das Kriterium der Selbstständigkeit hänge aber auch daran, ob es der Landeskirche mit ihren Kräften gelinge, „Menschen zusammenzuführen sowie in der Gesellschaft und in der Region überzeugend zu wirken.“

Und ob es überdies gelinge, „Menschen deutlicher zu binden an unsere Kirche und unsere Gemeinden“. Diesem Prozess seien zum Beispiel der Jahresempfang, Gemeindekirchenratstage und Handwerkertage gewidmet. „Wichtige Veranstaltungen, die zusammenführen wollen und unsere Kirche nach außen erkennbar erhalten und erkennbar machen“, so sagte Manzke.

Der Landesbischof hatte nach seiner Einschätzung bundesweit mit Äußerungen zum Thema „Papstamt und dem besonderen Petrusdienst“ für mediales Aufsehen gesorgt. Im Sinne eines pastoralen Dienstes solle der Bischof die Ehre haben, „Vorsitzender der Liebe“ in der Christenheit zu sein.

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