Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Christoph Ochs drängt auf Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Grüne wollen Abschnittskontrolle an der A 2 Christoph Ochs drängt auf Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Der Rintelner Kreistagsabgeordnete Christoph Ochs (Grüne) drängt auf Radarkontrollen auf der A 2.

Voriger Artikel
Sozialverein verabschiedet Haushaltsplan 2015
Nächster Artikel
„Schaumburger Kinderkram“ ab sofort erhältlich

Keiner blitzt öfter: An der A2 leistet die Radaranlage am Bielefelder Berg seit anderthalb Jahren Schwerstarbeit.

Quelle: dpa

Landkreis. Angesichts der regelmäßigen schweren Unfälle sei es nicht nachvollziehbar, dass sich die Installation der stationären Geschwindigkeitskontrolle im Schaumburger Autobahnabschnitt verzögere. Mit einer Abschnittskontrolle an der A2 will Ochs das Gefahrenpotenzial dauerhaft entschärfen und damit eine jahrelange Diskussion beenden.

Die hohe Anzahl an Unfällen in dem 34 Kilometer langen Streckenabschnitt hatte dazu geführt, dass zunächst eine Blechbeschilderung, später ein Verkehrsbeeinflussungssystem aufgestellt wurde. Schon länger planen Landkreis, Polizei und Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zudem, mit Blick auf die Verkehrssicherheit an zwei Unfallschwerpunkten auf der Autobahn stationäre Blitzer zu errichten.

Seit 2010 dürfen niedersächsische Kommunen mit Erlaubnis des Landes Blitzer an Autobahnen aufstellen. Der damalige Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) hatte dem Landkreis jedoch die Genehmigung versagt. Begründung: Weitere Blitzer würden die Verkehrssicherheit wegen abrupten Abbremsens beeinträchtigen. Sein Nachfolger Olaf Lies (SPD) hat dagegen grünes Licht für mehr Radarkontrollen gegeben.

Dass der Landkreis noch immer auf die Auswertung einer zweijährigen Untersuchung auf der Autobahn im Braunschweiger Raum wartet, kann Ochs nicht nachvollziehen. Da es dabei unter anderem um die Frage gehe, ob sich die Anlage lohne, oder ob Gefahrensituationen durch das plötzliche Abbremsen vor und dem Beschleunigen nach der Messstation entstehen könnten, bringt Ochs nun die Abschnittskontrolle ins Gespräch.

Im Gegensatz zur stationären Messstation werden die Autos am Anfang und am Ende eines bestimmten Abschnitts erfasst und die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt. Sollte das Fahrzeug zu schnell gefahren sein, wird das alt bekannte Foto mit Fahrer und amtlichen Kennzeichen gemacht und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

„Ein solches Verfahren könnte die Bedenken bezüglich der Gefährdung durch eine stationäre Messung ausräumen“, meint Ochs. Zur Frage der Rentabilität sagte der Kreistagsabgeordnete: „Ich verzichte gerne auf die gesamten Einnahmen, wenn unsere Rettungskräfte dafür keine Verletzten und Toten auf der Autobahn mehr bergen müssen.“ ber

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg