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Container als Option

Flüchtlingsunterkünfte Container als Option

Die Suche des Landkreises nach Unterkünften für Flüchtlinge ist ein zäher Prozess. Zwar sind schon seit Längerem frühere Wohnhäuser britischer Soldaten in Rinteln und Bückeburg ins Auge gefasst worden, doch die Gespräche darüber mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), die das Bundeseigentum verwaltet, dauern noch an, wie der Erste Kreisrat Klaus Heimann auf Anfrage mitteilte.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Landkreis. Letztlich müsse noch die Frage geklärt werden, wer die Häuser anmietet: „Wir oder die Kreiswohnungsbaugesellschaft“, sagt Heimann. In Rinteln handelt es sich wie berichtet um ein Doppelhaus in der Waldkaterallee mit vier Wohnungen für etwa 16 Flüchtlinge, in Bückeburg um zwei Doppelhäuser in der Königsbergerstraße mit acht Wohnungen für rund 36 Personen. Darüber hinaus gebe es weitere in Frage kommende Unterkünfte. Jetzt, so Heimann, wolle man aber zunächst sichergehen, dass die Objekte in Bückeburg und Rinteln möglichst bald als Flüchtlingsunterkünfte eingesetzt werden können.

 Weiterhin nicht ausgeschlossen ist die Option, Flüchtlinge in Wohn-Containern unterzubringen. „Diese Möglichkeit haben wir zwar in der Hinterhand, da wir schließlich gehalten sind, eine gewisse Anzahl von Flüchtlingen im Kreisgebiet unterzubringen. Sie ist für uns aber nachrangig, da die dezentrale Unterbringung in Wohnungen für uns an erster Stelle steht“, sagt Heimann.

 Die Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge habe dem Landkreis gegenüber 660 Personen für das Jahr 2015 angekündigt. „Hinzu kommt, dass wir noch unsere Quote für 2014 erfüllen müssen“, merkt Heimann an. Dabei handele es sich um weitere 100 bis 140 Menschen. „Wir gehen für 2015 daher von 800 Flüchtlingen aus, die wir in Schaumburg aufnehmen müssen.“

 Unterdessen werde in Kürze das Flüchtlingsheim in Bad Eilsen von derzeit 15 Bewohnern auf 36 aufgestockt werden können. Dort mussten zunächst noch Brandschutzauflagen erfüllt werden. pk

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