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Container an der IGS-Oberstufe?

Schuldezernentin versichert: „Wir kriegen das hin“ Container an der IGS-Oberstufe?

An der IGS-Oberstufe in Stadthagen werden im kommenden Schuljahr möglicherweise mobile Unterrichtsräume in Form von Containern zum Einsatz kommen. Das hat die Kreisverwaltung in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses des Kreistags mitgeteilt.

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Landkreis. Hintergrund: Die Oberstufe hat erstmals den Ansturm von Absolventen der zehnten Klassen der Gesamtschulen in Rodenberg, Helpsen und Obernkirchen zu bewältigen (wir berichteten). Das führt nahezu zu einer Verdoppelung der Zahl an Elftklässlern im Vergleich zu bisher und damit in dieser Klassenstufe zu einer Achtzügigkeit.
Wie die Verwaltung dazu weiter mitteilte, kann die benachbarte Oberschule Am Schlosspark aufgrund „wider Erwarten“ gestiegener Schülerzahlen nur wenige Klassenräume an die IGS-Oberstufe abtreten.
Gleichwohl versicherte Schuldezernentin Katharina Augath, alle Bewerber würden an der IGS-Oberstufe in Stadthagen untergebracht: „Es wird ein bisschen eng, aber wir kriegen das hin.“ Die Aufnahmegarantie gelte ausdrücklich auch für sämtliche Interessenten von Gymnasien und Oberschulen.
Bisherige Beschlusslage des Landkreises ist, sämtliche IGS-Oberstufenschüler an der IGS Schaumburg in Stadthagen zusammenzufassen. Ein Hauptgrund dafür ist, dass die Angebotspalette in einer großen Oberstufe sehr breit aufgestellt werden kann. „Wir freuen uns, dass sich die IGS Schaumburg dieser Herausforderung stellt“, würdigte Augath.
Die Schuldezernentin kündigte an, die Verwaltung werde die Entwicklung der Schülerzahlen an der IGS-Oberstufe genau beobachten. Denn in einem Beschluss des Kreisausschusses heißt es: „Sobald die Zahlen für die IGS-Übergänge 2015 vorliegen, soll zeitnah analysiert werden, ob gegebenenfalls weitere IGS-Oberstufen eingerichtet werden.“
Daran knüpfte Bernd Wolf vom Kreiselternrat an. Er wies darauf hin, dass allein die IGS in Rodenberg so viele Bewerber habe, dass dort eine Oberstufe eingerichtet werden könnte. „Wir sollten den dortigen Elternwillen, der auf die Einrichtung einer eigenen Oberstufe zielt, nicht ganz außer Acht lassen“, plädierte Wolf.
Cerstin Bayer (SPD) zeigte sich sicher, „dass die Frage einer weiteren IGS-Oberstufe spätestens dann auf uns zukommt, wenn auch die IGS in Rinteln über Zehntklässler verfügt.“ Zudem sei ein Arrangement mit Containern „keine gute Lösung“.
Ähnlich sah das Ausschussvorsitzende Marina Brand (SPD): „Dauerhaft mit Containern zu arbeiten wäre problematisch.“ Darum gelte es die Schülerzahlen zeitnah zu analysieren und gegebenenfalls entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

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