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DLRG plant Museum und Halle

Bundeszentrum in Bad Nenndorf DLRG plant Museum und Halle

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) will in den kommenden drei bis vier Jahren mit dem Bau eines DLRG-Museums beginnen, um den Standort ihres Bundeszentrums in Bad Nenndorf noch attraktiver machen.

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DLRG-Generalsekretär Ludger Schulte-Hülsmann (Zweiter von links), DLRG-Bundesgeschäftsführer Ralph Marschner (Vierter von rechts) und die SPD-Kreistagsfraktion haben sich in Bad Nenndorf umgeschaut.

Quelle: pr.

LANDKREIS/BAD NENNDORF. Zudem bestehe ein Bedarf an Lager- und Kfz-Stellflächen, sodass der Bau einer weiteren Halle geplant ist. Dies teilte Ralph Marschner, Bundesgeschäftsführer der DLRG, bei einem Besuch der SPD-Kreistagsfraktion im Zentrum mit.

 Die DLRG ist seit 1995 in Bad Nenndorf ansässig – nachdem der Standort in Essen aufgegeben und das Bundeszentrum in die niedersächsische Katastrophenschutzschule nach Bad Nenndorf verlegt wurde.

 Die DLRG habe, so deren Generalsekretär Ludger Schulte-Hülsmann, von diesem Standortwechsel profitiert. Mithilfe des angegliederten DLRG-Drei-Sterne-Tagungshotels „Delphin“ könnte man vor Ort Tagungs- und Bildungsmaßnahmen vornehmen. Ein eigenes Bildungswerk ist gegründet worden: Es werde großen Wert auf eine „vernünftige Qualifizierung“ und „Multiplikatoren-Ausbildung“ gelegt.

560.000 Mitglieder

 Zu den Aufgaben des Bundeszentrums gehören unter anderem die Verwaltung des Vereins, Dienstleistungen sowie die zentrale Materialversorgung. Und der Rettungsdienst an den Küsten wird von Bad Nenndorf aus organisiert.

 Finanziert wird die Arbeit der DLRG vornehmlich aus Spenden. „Wir sind ein privater Verein, der seinen Haushalt nur zu zwei Prozent aus öffentlichen Kassen bestreitet, sich ansonsten aus eigenen Mitteln finanziert“, erläuterte Schulte-Hülsmann den SPD-Politikern. 70 Prozent stammen aus Spenden, zwölf Prozent aus Mitgliedsbeiträgen. Rund 560.000 Mitglieder gehören der DLRG an. Über eine Million Förderer unterstützen die Gesellschaft finanziell.

 Schulte-Hülsemann sprach weiterhin ein aktuelles Thema an. „25 Prozent der Grundschulen in Deutschland haben vor Ort keinen Zugang zu Bädern, oder die Entfernung ist zu groß, oder sie haben keine fachlich geschulten Lehrer“, so der DLRG-Generalsekretär. Er pflichtete der Forderung der SPD-Fraktion bei, dass jedes Kind und jeder Erwachsene die Möglichkeit haben sollte, schwimmen zu lernen. Schulte-Hülsmann: „Öffentliche Bäder können nicht rentabel sein, sind aber keine Verlustgeschäfte und bedürfen der öffentlichen Förderung wie Theater und Museen.“ r

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