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DRK weist Vorwürfe von sich

Kreisverband Schaumburg DRK weist Vorwürfe von sich

Der DRK-Kreisverband Schaumburg hat sich bei der Jahreshauptversammlung am Sonnabend entschieden dagegen verwahrt, betrogen zu haben. Eine umfangreiche Stellungnahme zu den Vorwürfen, die die Unschuld des Verbandes beweise, liege vor, so Präsident Bernd Koller.

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Quelle: ano

BAD EILSEN. Die Staatsanwaltschaft Bückeburg, bei der ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt anhängig ist, erhalte in der nächsten Woche eine Kopie des 24 Seiten umfassenden Gutachtens. Koller hofft, das Thema, das für großen Wirbel beim DRK gesorgt hat, bald zu den Akten legen zu können: „Wir haben eindeutig nicht mit gefälschten Listen gearbeitet, hoffen auf eine baldige Einstellung des Verfahrens.“

Außerdem sei der ehemalige Kreisbereitschaftsleiter Otto Seidel, der erklärt hatte, der Verband habe auf Listen unter anderem Verstorbene geführt und unrechtmäßig Gelder kassiert, mit denen er unter anderem bestehende Defizite ausgeglichen habe, auch nicht aus dem DRK, sondern lediglich aus den Bereitschaften ausgeschlossen worden.

"Wir waren immer einsatzfähig"

Richtig in Rage brachte Koller allerdings die im Raum stehende Vermutung, dem Verein hätten zeitweise zu wenige Helfer zur Verfügung gestanden, um bei ernsthaften Zwischenfällen angemessen reagieren zu können. „Dass dieser Eindruck erweckt worden ist, geht eindeutig zu weit. Wir waren immer einsatzfähig.“

Die im Bad Eilsener Palais im Park erschienenen Mitglieder konnte der DRK-Präsident mit seinen Aussagen überzeugen. Die Delegierten entlasteten Koller und die übrigen Angehörigen des Präsidiums einstimmig. Zudem befürworteten die Anwesenden auch eine Satzungsänderung, die vorsieht, dass das DRK Schaumburg künftig über zwei hauptamtlich tätige Personen, Thomas Hoffmann (Vorstandsvorsitzender) und Bettina Wichmann (Vorstand) verfügen soll, zu. Von den 79 Stimmberechtigten plädierten 75 für die Änderung, vier Delegierte stimmten dagegen. Die Umgestaltung könne freilich erst greifen, wenn auch das Amtsgericht Stadthagen das Vorhaben absegne, meint Hoffmann. Der Zeitpunkt sei offen: „Das kann nächste Woche der Fall sei, sich aber auch hinziehen.“  ano

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