Landkreis (ssr). Auftakt der drei Abende umfassenden Reihe war am Mittwoch. Sechs von zehn angemeldeten Teilnehmern kann Schöttelndreier im Personalraum der VHS begrüßen, „ein überschaubarer Kreis“, wie er anmerkt. „Ich nehme an, dass Sie mich kennen“, sagt er während der Vorstellungsrunde schmunzelnd, ein heftiges Kopfnicken erntend. Tatsächlich sind die meisten Teilnehmer zwar wegen Interesses an der Thematik gekommen, aber „ausschlaggebend war, dass der Dozent Herr Schöttelndreier mit seiner profunden Erfahrung ist“, wie Karin Wolf (Rinteln) in der Pause bekannte. „Sehr vorteilhaft, wenn man die Dinge aus erster Hand erfährt, Blicke hinter die Kulissen bekommt“, bestätigte Helmut Seegers.
VHS-Dozent Schöttelndreier hat pädagogisches Rüstzeug mitgebracht. Zwar hat er einen Lehrplan, geht aber flexibel auf Fragen aller Art ein, greift ihm zugeworfene Stichworte auf. Eine Grenze zieht er da, wo Beiträge weniger an der Sache orientiert, sondern hitzige politische Meinungsäußerungen sind. „Zurück zur Sache, sonst kommen wir nicht weiter.“
Die Wahl, mit welchen konkreten Anwendungsbeispielen die Theorie vertieft werden soll, überlässt er den Teilnehmern. Und führt den Gang der Dinge unmerklich doch – geschickter unaufdringlicher Moderator, der Schöttelndreier stets war.
„Diskutieren, mitreden, mitgestalten“ lautet das Motto dieses Kurses. Je weiter die Teilnehmer am ersten Abend ins Thema eindringen, desto öfter kommen konkrete Vorschläge, wie man als Bürger vor Ort bei welchem Thema mitmischen könnte. „Dahin möchte ich Sie bringen“, stellt Schöttelndreier am Ende des ersten Abends zufrieden fest.
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