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Damit auf Partys alles glatt läuft

Landkreis / Jugendhilfeausschuss Damit auf Partys alles glatt läuft

Was macht die Kreisjugendpflege in Sachen Jugendschutz und Alkoholprävention? Diese Frage ist ein Thema des Jugendhilfeausschusses gewesen, der sich am Donnerstag im Kreishaus getroffen hat.

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Wie ist mein Sehvermögen bei 1,3 Promille? – Mit Rauschbrillen machen die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses einen Selbstversuch.

Quelle: kil

Landkreis (kil). Vertreter der Jugendpflege stellten unterschiedliche Projekte in Theorie und teils auch in der Praxis vor – von Alkoholtestkäufen über das „Schutzengel“-Projekt bis hin zur Veranstaltungsbegleitung.

 Einige Beispiele: Mit sogenannten Rauschbrillen konnten sich die Ausschussmitglieder selbst ein Bild davon machen, wie sich das Sehvermögen durch Alkohol einschränkt. 1,3 Promille bei Tag oder Nacht – eine Methode, mit denen man auch im Zuge des Projektes „HaLT“ (Hart am Limit) Jugendliche für einen verantwortungsbewussten Alkoholkonsum sensibilisieren möchte, erklärte Claudia Kittel-Seifert, die an der Projektkoordination beteiligt ist.

 Aber nicht nur die jungen Leute gelte es gezielt anzusprechen, machte Andreas Woitke, Kreisjugendpfleger, deutlich. Auch Erwachsene müssten ein Gespür für ihren Alkoholkonsum bekommen. So sorgte zum Beispiel die Frage danach, ob Väter nach dem Laternenumzug im Kindergarten nun ein oder zwei Bier trinken sollten, für Diskussionsstoff.

 Relativ neu ist die Begleitung von Veranstaltungen wie Abifeten oder Dorfjugendpartys. Woitke erklärte den Hintergrund dieses Ansatzes, bei dem die Jugendpflege nicht erst zur Party vor Ort ist, um den Jugendschutz zu kontrollieren. Bereits im Vorfeld setzen sich Veranstalter zusammen mit Polizei, Jugendpflege und gegebenenfalls weiteren Institutionen zusammen. Zwar liege es in der Verantwortung des Veranstalters, die Jugendschutzrichtlinien einzuhalten, wie das Ganze aber zu organisieren ist, sei besonders für junge Leute – wie die Veranstalter von Abifeten – nicht immer leicht. An dieser Stelle berät die Jugendpflege zu Rechts- und Verfahrensfragen und bietet eine sogenannte Checkliste mit den Dingen an, die beachtet werden müssen – vom Aufstellen der Absperrgitter, bis zur Benachrichtigung von Taxiunternehmen.

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