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Aus dem Landkreis Das CDU-Duell
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Das CDU-Duell
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06:16 16.04.2012
Der Stadthäger Auftritt ist eine von mehreren Rededuellen zwischen Christel Oberheide und Mike Schmidt. Quelle: rg
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Landkreis (ssr)

Beim Punkt „Persönliches“ erzählte der 36-jährige Auhäger Polizeibeamte Schmidt vor allem vom Leben seiner jungen vierköpfigen Familie in einem „Mehrgenerationenhaus“. Die 46 Jahre alte Rodenberger Betriebswirtin und Kauffrau Oberheide betonte besonders ihr Aufwachsen in einer Unternehmerfamilie. Ein betriebliches Umfeld präge auch ihr heutiges Leben. Sie bezeichnete sich als „Querdenkerin“.
Oberheide hob mit gewisser Lautverstärkung hervor, dass sie „im Wahlkreis Schaumburg geboren wurde und hier lebe – was ich für wichtig halte“. Sie rief aus: „Ich bin Ihre Rodenbergerin.“ Schmidt, der als Auhäger außerhalb des Wahlkreises wohnt, sparte dieses Thema weitestgehend aus. Allerdings betonte er, ein vorrangiges Motiv für seine Bewerbung sei, „in Hannover die Interessen des ganzen Schaumburger Landes zu vertreten“.

Das tat Oberheide genauso. Unisono versprachen beide, für die Entwicklung ihrer politischen Inhalte so intensiv wie möglich Anregungen von innerhalb der hiesigen CDU und von Bürgern aufzunehmen. Oberheide: „Die Kandidatur wäre für mich Teamwork.“ Schmidt: „Politik heißt für mich Mannschaftssport.“
Bei der jeweiligen Aufzählung der politischen Schwerpunkte waren viele Überschneidungen erkennbar, aber auch eigene Akzentsetzungen.
Schmidt stellte diese unter das Motto „Stärkung des ländlichen Raumes“. Er nannte Punkte wie die Ausweitung des GVH-Bahntarifs, den „2+1“-Ausbau der B 65 und die Verbesserung der Mobilität für Senioren. Es gelte, dem Fachkräftemangel durch gute Bildungsangebote vor Ort zu begegnen und für eine stabile Ausstattung der Polizei in der Fläche zu sorgen.
Oberheide will sich vor allem mit Wirtschaftsförderung, speziell mit Blick auf den Mittelstand, einsetzen. Das gehöre auch, „dass Wirtschaft menschlich bleibt“. Sie wolle im Landtag an einer „Etatpolitik mit Augenmaß“ mitwirken. Vor Ort wolle sie dazu beitragen, „dass die Bürger ,Ja‘ zur Energiewende sagen“.

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