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Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

SN-Sommerglück: Ein Tag in der Hofreitschule Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

„Wir sind schon öfter hier gewesen, und es hat uns immer gut gefallen“, sagt Sommerglück-Gewinnerin Bianka Glloga aus Stadthagen. Doch dieses Mal sollte der Besuch der Fürstlichen Hofreitschule Bückeburg weitaus mehr für die SN-Leserin bereithalten.

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Bianka Glloga darf mit ihren Kindern Hanna und David einen Tag hinter die Kulissen der Hofreitschule schauen

Quelle: pr.

Von Mareike Bödeker
Bückeburg. Zusammen mit ihren Kindern Hanna (11) und David (6) durfte sie in Bereiche einblicken, die Besuchern für gewöhnlich verwehrt bleiben.

Der Tag begann mit einem Besuch des Marstall-Museums, in dem verschiedene Sättel, Geschirre, eine alte Kutsche und auch alte Ritterrüstungen zu bestaunen waren, was vor allem David begeisterte. Danach führte Hofbereiterin Diana Krischke die Gruppe durch den Marstall und erklärte alles rund um die dort beheimateten Pferde.

„Alle unsere Tiere sind Pferderassen aus der Barocken Reitkunst, die mehr als 250 Jahre alt sind. Solche Rassen sind keine Springer, sondern eher die Balletttänzer unter den Pferden“, so Krischke. Auch Weltchampions und echte Raritäten konnten hier bewundert werden. Der Hengst Raisulih el Hadi beispielsweise ist eins von nur fünf Pferden weltweit, die rückwärts galoppieren können. Auch auf der Kinoleinwand war er bereits zu sehen. Alle Pferde der Hofreitschule sind den Kontakt mit Menschen und Besuchern gewöhnt und darauf trainiert. So freuen sie sich in Vorführungen beispielsweise ebenso wie die Menschen über Applaus und Lob, berichtet Krischke. Deshalb haben wir hier im Stall auch viele „Klassenclowns“, die sich gerne präsentieren und in Szene setzen, so die Hofbereiterin weiter.

Im Stall selbst gab es jedoch nicht nur Pferde zu bestaunen. Auch einige Frettchen haben hier ihr zu Hause gefunden. Diese dürfen sich nachts sogar frei im Stall bewegen. Krischke erzählt: „Wir können uns hier keine Katze halten, da sie die Alarmanlage auslösen würde. Statt dessen fangen die kleineren Frettchen nachts die Mäuse und vergraulen die Ratten.

Anschließend ging die Führung in der Sattelkammer weiter, in die ansonsten nur Mitarbeiter der Hofreitschule gelangen. Auch hier berichtete Krischke allerlei Wissenswertes rund um die zahlreichen historischen Sättel. Nach der Sattelkammer durfte auch noch ein Blick in den Innenhof geworfen werden, wo ein riesiger Misthaufen vor sich hin dampfte. „Ja, auch fürstliche Pferde äppeln“, scherzte Krischke.  

Der Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt des Tages war schließlich der Besuch der einstündigen Reitkunstvorführung. In der Reithalle wurde Familie Glloga direkt auf die exklusiven Logenplätze auf dem Balkon geführt. Von dort hatten die Drei den uneingeschränkten Überblick über die gesamte Reithalle. In prächtigen, barocken Kostümen präsentierten die Hofbereiter, was sie und ihre vierbeinigen Freunde alles können. Ob Damensattel, Piaffe, Ringstechen oder Pirouette – die Reiter und Pferde bildeten stets ein elegantes, anmutiges Gespann.

Beim verlassen der Reithalle hatten sich die Reiter und Pferde noch einmal zum Spalier vor dem Eingang aufgereiht, um Familie Glloga würdig zu verabschieden. „Es hat viel Spaß gemacht“, so das Resümee der drei Stadthäger.

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