„Das Wochenende war echt anstrengend, aber vor allem war es schön und unvergesslich“, betont Tatjana im Gespräch mit den SN. So habe sie nicht nur am Freitag Abend nach der Preisverleihung in der Bad Nenndorfer Wandelhalle mit ihrer Familie gefeiert. Ihren neuen „Job“ als Schönheitskönigin hat die Studentin auch am Sonnabend ausgiebig mit Freunden begossen.
Erst jetzt, nachdem sie sich etwas vom Trubel erholen konnte, würde sie nach und nach realisieren, dass sie den Wettbewerb gewonnen habe. „Ich begreife ganz langsam, was es überhaupt bedeutet, Miss Schaumburg zu sein. Das ist eine große Verantwortung“, erklärt die 21-Jährige. So sei der Titel nicht einfach gleichzusetzen mit der Chance auf Modelaufträge und Fotoshootings. „Als Miss Schaumburg repräsentiere ich meine Heimat. Das ist eine Verpflichtung, die ich auf jeden Fall ernst nehmen will.“
Über ihren Sieg freue sie sich umso mehr, weil sie während des Wettbewerbs überlegt habe „die ganze Sache hinzuschmeißen“. Die Studentin wohnt seit Oktober in Stuttgart und musste den Großteil ihrer knappen Studentenkasse für Zugfahrten zu den Miss-Schaumburg-Shootings aufbringen. „Das hat mich sehr belastet. Aber mein Vater hat mir Mut gemacht und mich toll unterstützt.“
Dass gleichzeitig mit der Finalshow am vergangenen Freitag auch der gesamte Miss-Schaumburg-Wettbewerb zu Ende gegangen ist, sei „ein komisches Gefühl“, sagt Tatjana. „Die letzten drei Monate waren der Wahnsinn, vor allem die Zeit in Tirol gehört zu einer der aufregensten Wochen in meinem Leben.“ Vermissen werde sie auch die anderen Finalistinnen. „Es ist wirklich schade, dass die Mädchen nicht mehr dabei sind.“
Viel Zeit dazu, sich an ihre Erlebnisse während des Miss-Schaumburg-Wettbewerbs zu erinnern, hat Tatjana nicht. In Kürze steht die Brünette als Gesicht der neuen Naturkosmetiklinie des Staatsbades Nenndorf vor der Kamera. kcg
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