Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
„Das trifft uns ins Mark“

Filialschließungen „Das trifft uns ins Mark“

„Für uns ist das eine Katastrophe, das trifft uns ins Mark“, klagt Samtgemeindebürgermeister Marc Busse mit Blick auf die angekündigte Schließung von Sparkassenfilialen.

Voriger Artikel
B65: Die ersten Bagger sind da
Nächster Artikel
Nicht mehr profitabel

Landkreis. Die Samtgemeinde Niedernwöhren ist unter allen Schaumburger Kommunen am stärksten von den Plänen betroffen. „Von vier Standorten werden drei dichtgemacht“, das sei gerade für ältere Bürger ein Dilemma, findet Busse. Mangels Mobilität werde es vielen von ihnen schwer fallen, eine weiter entfernte Geschäftsstelle zu erreichen. Pollhagen Lauenhagen Niedernwöhren

 „Unsere Orte verlieren noch einen Standortfaktor. Aber was sollen wir machen?“, zeigt sich Busse ratlos. Aufgegeben werden sollen zum Jahresende die Filialen in , und in selbst. Busse ist besonders enttäuscht darüber, dass die Lücken nicht durch Selbstbedienungsterminals aufgefangen werden. „Das wäre ja eine Alternative gewesen“, bedauert er den kompletten Rückzug.

 Deshalb ist Beckedorfs Bürgermeister Dieter Wall auch froh darüber, dass die Sparkasse dort wenigstens einen Terminal belassen wird. „Das wäre bitter, wenn wir nicht mal mehr einen Automaten hätten“, meint er. Überrascht ist er von der Schließung der Beckedorfer Zweigstelle nicht. „Das war zu erwarten, auch wenn es mir für die älteren Leute leidtut.“ Immer weniger Kunden seien im Beratungsraum anzutreffen gewesen. Er habe daher Verständnis dafür, dass die Sparkasse unter den wirtschaftlichen Bedingungen handeln müsse. „Es ist schwer, überhaupt Gewinne zu generieren“, weiß Wall. Beckedorf

 Eben auch aus wirtschaftlichen Erwägungen wurde wohl halbwegs verschont. „Die Sparkasse hat uns gesagt, dass der Automat bei uns einer der umsatzstärksten überhaupt ist“, berichtet Wall aus einem Gespräch. Aufgrund des Durchgangsverkehrs, der Parkplätze und der Bushaltestelle sei die Frequenz gut. „Das hat uns geholfen, dass wir nicht ganz im Trocknen sitzen.“ Wölpinghausen

 Weniger Verständnis zeigt Hans-Uwe Oppermann. Der Wölpinghäuser ist nach eigenen Angaben seit 50 Jahren Sparkassen-Kunde. Nun wird die Filiale in seinem Ort geschlossen. „Das kann ich absolut nicht verstehen. Die ist doch erst neu ausgebaut – und da ist es immer voll.“ werde durch die Entscheidung geschwächt, steht für Oppermann fest.bab

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg