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Der Nachbar als Alarmanlage

Landkreis / Schutz vor Ganoven Der Nachbar als Alarmanlage

Der Winter naht, die Tage werden kürzer,  und es wird vor allem früh dunkel. Eine Kombination, die zahlreichen Wohnungsbesitzern zum Verhängnis werden kann.

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Die Zeit von Oktober bis Februar gilt als besonders einbruchsgefährdet. Umso wichtiger sind Schutzmaßnahmen für Haus und Heim.

Quelle: pr.

Landkreis.. „Besonders in der dunklen Jahreszeit kommt es vermehrt zu Einbrüchen“, sagt Axel Bergmann von der Polizei Stadthagen. Vor allem Einfamilienhäuser seien ein gern gewähltes Zielobjekt. Viele Hausbesitzer seien sich der Gefahr nicht bewusst und denken: „Bei mir wird schon nicht eingebrochen.“
Bergmann weist daraufhin, dass die Zahl der Einbrüche in den vergangenen zwei Jahren wieder gestiegen ist, und betont in diesem Zusammenhang auch, wie wichtig die entsprechenden Schutzvorkehrungen sind – auch wenn manche sich in Sicherheit wiegen, weil im eigenen Heim nichts zu holen sei.
„Um sich vor Einbrechern zu schützen, sollten zunächst Fenster und Türen mechanisch gesichert werden“, rät er. Den Dieben fehle es nämlich an genau einer Sache – und das sei Zeit. In 90 Prozent aller Fälle müssten die Diebe die Fenster aufhebeln. „Und das muss natürlich schnell gehen, damit sie nicht entdeckt werden.“ Sobald der Täter auf Hindernisse stoße, lasse er häufig von seinem Vorhaben ab. Einfache Formel: Je länger ein Einbrecher ins Gebäude braucht, desto höher ist die Gefahr, beobachtet zu werden und aufzufliegen, weiß Bergmann. Das riskiere kaum jemand.
Als Hindernis empfiehlt er, sogenannte Pilzköpfe an Fenstern anzubringen. Außerdem seien Zusatzschlösser sehr sinnvoll und eine große Erschwernis für die Einbrecher. Bergmann hält auch reißfeste Sicherheitsfolien für geeignet, die an die Scheiben geklebt werden, damit diese nicht in kleine Splitter zerspringen.
Auch wenn Bewohner nur kurz aus dem Haus gehen, sollten sie das Licht angeschaltet lassen – vor allem in den Abendstunden. „Und damit ist nicht nur die kleine Stehlampe am Fenster gemeint“, betont der Polizeibeamte. Etliche Einbrecher ließen sich durch Licht und Lärm abschrecken. Da reiche schon ein eingeschaltetes Radio.
Ebenso wichtig sei aber auch der Kontakt zu den Nachbarn. „Eine gute Nachbarschaft ist fast so effektiv wie eine Alarmanlage.“ Jeder noch so kleine Hinweis helfe der Polizei später, den Täter zu fassen. „Wir kommen lieber zehnmal zu viel, als dass ein Hinweis ignoriert wird. Dann passiert nämlich meistens doch etwas“, sagt Bergmann.
 n Weitere Infos gibt der Präventionsspezialist unter Telefon (0 57 21) 4 00 41 07. cck

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