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Der Saison droht ein frühes Ende

Freibad und Eisdiele Der Saison droht ein frühes Ende

Verwaiste Schwimmbäder unter grauem Himmel, Pladderregen auf leeren Stühlen in der Draußengastronomie. Der Sommer bietet Tristesse, unterbrochen von Sonnen- und tageweisen Hitzephasen. Das wechselhafte Wetter der vergangenen Wochen schlägt auf‘s Gemüt und sorgt für nur mäßigen Besuch von Schwimmbädern, Eisdielen und Biergärten.

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Es fehlt die Sonne: Das Bergbad in Bückeburg ist verwaist, und ein warmes Kapuzenshirt tut gute Dienste. foto: rg (2)

LANDKREIS. Von einem mittelmäßigen Sommer spricht Jasmin Gbur vom Bergbad Bückeburg. „Die Stammschwimmer kommen weiterhin täglich, die Gäste mit Kindern bleiben jedoch aus“, so die Fachangestellte. Man hoffe, in diesem Jahr trotzdem noch die 100000- Besucher-Marke zu knacken.

Salvatore Pagano, Inhaber der Stadthäger Eisdielen Venezia und Avanti stellt dem Sommer ebenfalls kein gutes Zeugnis aus. „Wenn es so kalt bleibt, ist die Saison zuende“, bedauert er. Niemand käme bei Wind und Regen in die Stadt, so Pagano. Einige seiner Kunden hätten sogar schon ihre Heizungen angeschaltet.

An Schlecht-Wetter-Tagen steige der Betrieb im Tropicana merklich, erklärt die Marketingleiterin des Stadthäger Spaßbades, Sara Jakisch. Bei der Poolparty am 2. August, einem Regentag, „war hier die Hölle los.“Ansonsten: So richtig schlecht sei das Wetter ja bislang nicht gewesen. Schöne Tage habe es zwischendurch immer gegeben.

Fahrradfahrer bleiben bei Regen daheim

Wenig Auswirkung hat wohl das wechselhafte Sommerwetter auf den Besuch des Sport- und Wellnessstudios Looms in Stadthagen. Dass bei schlechtem Wetter im Sommer mehr Leute kämen, könne er nicht generell sagen, so Inhaber Dirk Strebost. Vielen Besuchern sei an einem regelmäßigen Training unabhängig vom Wetter gelegen. Natürlich: „Bei 30 Grad Celsius ist die Besucherfrequenz nicht so hoch wie bei 30 Liter Regen pro Quadratmeter“, zeigt Strebost auf. Recht gleichmäßig ausgelastet seien auch die Sonnenbänke, egal ob draußen die echte Sonne scheine oder der Himmel dunkel sei. „Das läuft durch“, sagt der Looms-Inhaber.

„In der vergangenen Woche haben wird das schlechte Wetter schon gemerkt“, gibt Kerstin Parno vom Restaurant „Zum Dicken Heinrich“ an. Der Betrieb in Lüdersfeld bietet einen 200 Plätze zählenden Biergarten, der gern von Fahrradfahrern angesteuert wird. Diese bleiben bei Regenwetter naturgemäß aus.

Mit Sturm und viel Regen müssen die Landwirte und Obstbauern in diesem Sommer klarkommen. „Landwirtschaft findet nicht im Saal statt“, zitiert Heike Brüggenwirth dazu ihren Großvater. Große Unwetter, die Obst und Gemüse bedrohen, habe es in diesem Jahr allerdings nicht gegeben. „Wir sind ganz zufrieden“, so die Obstbäuerin aus Hohnhorst. Allerdings werde man nach Erfahrungen in diesem Jahr noch mehr Früchte unter Glas oder Folie wachsen lassen, um vom Wetter unabhängiger zu sein. sk und mpv

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