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Landkreis / Austauschschüler

Deutsche Küche und Schaumburger Eindrücke


Mit der deutschen Küche haben sie sich noch nicht angefreundet – Heringssalat und Schwarzbrot sind eben nichts für echte Franzosen. Ansonsten haben die zehn Austauschschüler aus Soissons nur positive Eindrücke aus Schaumburg mitgenommen.

Aufmerksam verfolgen die deutschen und französischen Schüler die Grußworte von Friedel Pörtner im Kreishaus.

© par

Landkreis (par). Am Donnerstagvormittag stand ein Besuch im Kreishaus an, den Friedel Pörtner, Vorsitzender des Partnerausschusses, dafür nutzte, um die Jugendlichen willkommen zu heißen.

Wie schon berichtet, nimmt die Schule am Bürgerwald der Paritätischen Lebenshilfe erstmals an einem Schüleraustausch mit der französischen Partnerstadt Soissons teil. Somit haben auch geistig behinderte Jugendliche die Chance, von den Erfahrungen eines derartigen Projekts zu profitieren. „Wir haben lange geplant und dafür gearbeitet, dass ihr heute hier sitzt“, erklärte Pöltner sichtlich erfreut, der gleichzeitig betonte, dass er sich einen besseren Abschluss für seine Tätigkeit als Vorsitzender nicht vorstellen könne. „In einem kleinen Rahmen wollen wir dazu beitragen, die gegenseitige Sprache und die Kultur besser zu verstehen. Es ist unser Ziel, junge Menschen zusammenzuführen“, sagte er und verwies damit auf die Intention eines derartigen Austausches.

Auch Pascale Chauvet, Schulleiterin aus Soissons, die extra am Donnerstagmorgen ihren Schützlingen per Nachtzug nachgereist war, brachte ihre Freude über den Austausch zum Ausdruck. „Stadthagen und Soissons arbeiten an einer europäischen Perspektive. Es ist ein Weg der Zusammenfindung und für alle Teilnehmer eine besondere Erfahrung“, sagte sie. Sie bekräftigte ihren Wunsch, dass die Verbindung der beiden Schulen nach dem Besuch der Stadthäger im kommenden Jahr nicht abreißen werde. „Am Geld soll es auf deutscher Seite nicht scheitern“, versprach Pöltner, der den Empfang auch dazu nutzte, um allen Beteiligten für ihr Engagement zu danken.

Von dem Programm, das die Jugendlichen, alle im Alter zwischen 16 und 21 Jahren, absolviert haben, zeigten sich die Teilnehmer begeistert. Besonders das Schloss in Bückeburg habe einen nachhaltigen Eindruck hinterlasen und der Gruppe „sehr gut gefallen“. „Beim Essen merken sie, dass sie sich in einem anderen Land befinden – da müssen sie sich erst noch dran gewöhnen“, erklärte Yolande Guidou, Sachbearbeiterin beim Landkreis und Mitorganisatorin des Projekts. Viel Zeit zum Gewöhnen hat die französische Gruppe jedoch nicht mehr. Am Sonnabendmorgen geht es bereits zurück in die Heimat.

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