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Die Brückenbauerin

Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe Die Brückenbauerin

Integrationslotsen ausbilden und mit ihnen im Gespräch bleiben, Vereine für Migranten öffnen, Integrationsaufgaben regeln: Der Landkreis hat im November vergangenen Jahres eine Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe eingerichtet, besetzt mit Dagmar Sever.

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Dagmar Sever will auf Vereine und Institutionen zugehen, um Migranten zu integrieren.

Quelle: sk

Von vera skamira Landkreis. Die Sozialpädagogin aus Sülbeck, die vor ihrer Heirat den Nachnamen Fauth trug, wird vielen Schaumburgern aus ihrer Tätigkeit in der Frauenarbeit und für Migranten bekannt sein. Unter anderem hat Sever den Interkulturellen Frauentreff im Familienzentrum ins Leben gerufen.

 Die Koordinierungsstelle, die Sever nun bekleidet, löst die Leitstelle für Integration ab. In dieser wurde als maßgebliches Projekt vor acht Jahren begonnen, Integrationslotsen und an Schulen tätige Elternlotsen auszubilden. Heute sind mehr als 50 Personen ehrenamtlich in diesem Bereich tätig, wurden hierfür in etlichen Unterrichtseinheiten an der Volkshochschule ausgebildet – unter anderem von Sever.

 Monatliche Netzwerktreffen mit den Integrationslotsen gehören jetzt zum Tätigkeitsfeld der Sozialpädagogin. Kurse zur Ausbildung weiterer Lotsen will Sever initiieren. Willkommen im Einsatz für Migranten sind auch Menschen, die vielleicht nur eine bestimmte Fähigkeit einsetzen können und nicht gleich Lotse werden wollen. Zum Beispiel habe sie in ihrer Kartei jemanden, der Arabisch übersetzen kann. Sever: „Jeder ist zur Mitarbeit willkommen.“

 Dagmar Sever bekleidet eine 25-Stunden-Stelle, deren Finanzierung sich Landkreis und Land teilen. Das Förderprojekt läuft bis 2018.

 Zu „gleichwertigen Lebensverhältnissen und einer chancengerechten Teilhabe“ sollen die Koordinierungsstellen Migranten verhelfen. Hierzu möchte Sever unter anderem Vereine und Institutionen für Migranten öffnen, umgekehrt auch auf Vereinigungen von Migranten zugehen, die bisher eher unter sich bleiben. Sever sieht sich als „Brückenbauerin“ zwischen den Menschen verschiedener Kulturen. sk

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