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Die Grünen spüren kräftigen Rückenwind

Landkreis / Kreistagswahl Die Grünen spüren kräftigen Rückenwind

Kräftig Rückenwind spüren die Grünen im Vorfeld der Kreistagswahl, die Teil der Kommunalwahlen am 11. September ist. Angesichts des bundes- und landesweiten Umfrage-Hochs stellen die „immensen Erwartungen an die Grünen für uns regelrecht eine ernste Herausforderung dar“, sagte Kreisvorsitzende Marion Lenz.

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Wird am 11. September neu gewählt: Der Kreistag.

Quelle: rg

Landkreis (ssr). Die Grünen rechnen mit einer Verdoppelung ihrer Mandate im Kreistag, ähnlich wie in den meisten Gemeinderäten. Laut Lenz sind die Schaumburger Grünen aber flächendeckend in der Lage, so viele Kandidaten auf die Listen zu setzen, dass auch bei einer Verdoppelung alle Mandate besetzt werden könnten. „Es ist schon erstaunlich, wie viele bei uns Interesse an einer Kandidatur zum Beispiel für den Kreistag bekunden.“ Es würden deutlich mehr Namen auf den Listen der Grünen für die Kreistagswahl stehen als früher, wieviele genau, werde sich aber erst auf der nächsten Mitgliederversammlung entscheiden. Lenz fügte hinzu, der Kreisverband der Grünen habe allein vergangene Woche sechs neue Mitglieder gewonnen.

„Aus dem Vollen schöpfen“ kann die hiesige SPD nach den Worten ihres Kreisvorsitzenden Karsten Becker. Jede Partei kann auf den kreisweit sechs Listen insgesamt 72 Plätze belegen, pro Liste also zwölf. Das werde der SPD mühelos gelingen, Interesse für eine Kandidatur bekundet hätten sogar „deutlich mehr“ Genossen, so Becker. Aus dem Vorstand der Kreistagsfraktion werden nicht mehr kandidieren: Heinz Grabbe (Ahnsen), Andreas Günther (Lindhorst) und Erika Hoppe-Deter (Pollhagen).

Regional leicht unterschiedlich stark ist das Interesse an Kreistags-Listenplätzen bei der CDU nach den Worten von deren Kreisvorsitzendem Klaus-Dieter Drewes: „In einigen Bereichen haben wir die Qual der Wahl für die zwölf Plätze, andernorts werden am Ende so acht bis elf Namen draufstehen.“ Angestrebt werde „eine gute Mischung aus Alt und Jung“. Soweit bisher bekannt, kandidieren aus den Reihen der jetzigen Fraktion Dagmar König und Günter Maack (beide Rinteln) sowie Friedrich-Wilhelm Platte (Hülsede) nicht mehr.

„Nicht sicher, ob wir unsere zwei Mandate im Kreistag halten können“, ist sich die FDP nach Einschätzung des Kreisvorsitzenden Paul E. Mense angesichts der bundesweit schwierigen Lage der Liberalen. Mit etwa drei Namen pro Liste rechnet Mense, ganz im Norden des Landkreises werde es vielleicht gar nur einer sein.

Die WGS registriert laut deren Kreischef Siegbert Held wachsendes Interesse. Vermutlich können insgesamt etwa 40 Kandidaten für den Kreistag präsentiert werden, das sei mehr als bei früheren Wahlen. „Eine gwisse Parteienmüdigkeit“ macht Held als einen Grund dafür aus.

Insgesamt rund 20 Kandidaten will die Initiative „Wir für Schaumburg“ präsentieren, zielt laut Vorsitzendem Richard Wilmers auf mehr als das aktuell eine Mandat ab. Die Linke wird mutmaßlich mit sieben Kandidaten antreten.

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