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Die meisten Kunden bleiben Sparkasse treu

Nach Filial-Schließungen Die meisten Kunden bleiben Sparkasse treu

Die Schließung von 14 Geschäftsstellen auf einen Schlag – hinter der Sparkasse Schaumburg liegt der größte Einschnitt in der jüngeren Unternehmensgeschichte. Sechs Monate später zieht Firmensprecher Werner Nickel eine erste Bilanz: „Unterm Strich können wir zufrieden sein.“ So hätten deutlich weniger Kunden als befürchtet dem regionalen Geldhaus den Rücken gekehrt.

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Eine der „tragenden Säulen“ in den Monaten nach der Schließung von Geschäftsstellen: Imke Bartsch, Leiterin des Kunden-Direkt-Service.

Quelle: bes

Landkreis (bes). Auch die Nachnutzung der geräumten Filialen komme gut voran: Neun von zwölf zum Verkauf stehenden Immobilien hätten schon neue Besitzer. Die ehemaligen Geschäftsstellen werden Nickel zufolge in der Regel gewerblich genutzt. Teilweise hätten die Neu-Eigentümer, die aus unterschiedlichen Branchen kommen, schon ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen, erklärt der Sparkassen-Sprecher. Lediglich die ehemaligen Standorte in Obernkirchen an der Rintelner Straße, in Beckedorf und an der Detmolder Straße in Rinteln seien noch nicht verkauft. „In den Gebäuden in Beckedorf und Rinteln wollen wir den Selbstbedienungs-Bereich erhalten und dafür von den künftigen Besitzern Räume anmieten“, erläutert Nickel. Er sei zuversichtlich, dass sich auch hier in absehbarer Zeit Lösungen finden.
 Auch die Kunden selbst hätten überwiegend mit großem Verständnis auf die Aufgabe von Standorten reagiert. Es sei zwar zu erwarten gewesen, dass nicht alle von ihnen den eingeschlagenen Weg mitgehen würden, die Zahl der Wechsel zu anderen Banken sei jedoch weitaus kleiner gewesen als angenommen. Die Summe derer, die die Schließung „ihrer“ Geschäftsstelle offiziell als Grund für eine Konto-Auflösung angegeben hätten, beziffert Nickel „auf etwa zehn“.
 Dass die Sparkasse ihren Kundenstamm habe halten können, hänge auch mit der Arbeit des Kunden-Direkt-Services zusammen. Den 25 dortigen Mitarbeiterinnen sei es gelungen, den Kontoinhabern ein Gefühl der Nähe zu vermitteln – auch wenn für diese die nächste Filiale nicht mehr in Laufweite ist.
 „Auch viele der älteren Kunden, die von einer Schließung betroffen waren, machen mittlerweile Telefonbanking“, ergänzt Imke Bartsch, die Leiterin des Kunden-Direkt-Services. Ein großer Teil der Anrufe habe sich zudem um die Frage gedreht, in welcher Filiale der vertraute Berater fortan eingesetzt wird. Viele Kunden ließen sich nun dort beraten, heißt es.

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