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Drei Schulen sahnen ab

Landkreis / Auszeichnung Drei Schulen sahnen ab

Das Gymnasium Ernestinum Rinteln, die Integrierte Gesamtschule Stadthagen und das Gymnasium Bad Nenndorf sind die Gewinner des von der Bürgerstiftung Schaumburg organisierten Wettbewerbs „Wählen gehen!“.

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 Andreas Behr (vorn, von links), Elisa Amerjan, Emelie Baumann, Saskia Meyer-Hermann, Lena Otto und Heiko Warschau freuen sich mit Jörg Farr (hinten, von links), Gebhard Hitzemann, Christian Meyer und Rolf Watermann über die Preise des Wettbewerbs „Wählen gehen!“.

Quelle: bus

Landkreis. Vertreter der Erstplatzierten nahmen während des von der Stiftung im stilvoll geschmückten Bückeburger Rathaussaal veranstalteten „Festlichen Bürgermahls“ die Preise in Empfang. 2000 Euro gab es für das Ernestinum, 1500 bekam die IGS Stadthagen und 800 das Gymnasium in Bad Nenndorf.

 „Das Geld soll in den Schulen zweckgebunden für die politische Bildung eingesetzt werden“, erklärte Christian Meyer, der bis 2013 Vorsitzender des Stiftungsrates war und der zu den Initiatoren des Wettstreits zählte. Ziel der Konkurrenz war es, Initiativen zur Förderung der Wahlbeteiligung insbesondere mit Blick auf die Erst- und Jungwähler zu entwickeln.

 Das Ernestinum punktete mit einem Projekt, das die Erziehung zum demokratischen Bürger als ganzheitliche Aufgabe herausstellte. „Die im Projekt praktizierte Methodenvielfalt und das immer wieder handlungsorientierte Lernen haben sichergestellt, dass die Schülerschaft sowohl kognitiv als auch affektiv angesprochen wurde“, lobte Meyer. Die IGS überzeugte die Jury mit einem „Planspiel Wahlen“. „Das Spiel war klar strukturiert und gut organisiert, sodass die angestrebten Lernziele mit hoher Motivation zur Wahlteilnahme auch tatsächlich erreicht wurden“, hieß es im Urteil der Juroren. Bezug auf den Beitrag der Nenndorfer nehmend, stellte Meyer vor allem deren Internetauftritt „Zieh es durch und mach dein Kreuz“ sowie die Einbeziehung jugendgemäßer sozialer Netzwerke heraus.

 Das jetzt zum neunten Mal auf die Beine gestellte Bürgermahl hatte zuvor wie berichtet einen mit lang anhaltendem Applaus gewürdigten Festvortrag von Margot Käßmann erlebt, in dem die Theologin insbesondere Aspekte des 2017 anstehenden Reformationsjubiläums ansprach. Vorstandsvorsitzender Rolf Watermann und Gebhard Hitzemann (Vorsitzender des Stiftungsrates) waren mit den rund 150 Besuchern einer Meinung, ein „sehr dynamisches und sehr interessantes Referat“ der auf Vermittlung von Landesbischof Karl-Hinrich Manzke in die Ex-Residenz gereisten Expertin gehört zu haben. Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach merkte an, es sei „ein Glücksfall, dass diese Bürgerstiftung seinerzeit geschaffen worden ist“. Die Stiftung erfülle ihre Aufgaben in hervorragender Art. „Das ist wirklich gelebtes bürgerliches Engagement“, hob das Stadtoberhaupt hervor.

 Mit der Stiftung sei eine gute Idee in die Tat umgesetzt worden, meinte Jörg Farr in einem weiteren Grußwort. Der Landrat rief zahlreiche Felder in Erinnerung, auf denen Stiftung und Landkreis Hand in Hand aktiv sind. „Wir freuen uns, dass sie unsere Arbeit in so vortrefflicher Weise ergänzen“, sagte Farr. bus

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