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Durchschnittsalter steigt auf 46 Jahre

Landkreis Durchschnittsalter steigt auf 46 Jahre

Laut Altersatlas des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung liegt das Durchschnittsalter in Schaumburg bei 46 Jahren. Das ist eine Steigerung von 4,22 Jahren zwischen 2000 und 2015. Damit liegt der Landkreis über dem Bundesdurchschnitt.

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LANDKREIS. In Deutschland insgesamt nämlich ist das Durchschnittsalter von der Jahrtausendwende bis 2015 zwar auch gestiegen – aber nur um 3,3 Jahre von 40,6 auf 43,9 Jahre.

Die Bevölkerungsentwicklung des Landkreises verzeichnet innerhalb dieser Zeitspanne ein Minus von 5,14 Prozent und liegt dem aktuellen Ergebnis zufolge bei 156206 (Stand 31. Dezember 2015). Auf 676 Quadratkilometern hat der Kreis trotzdem eine relativ hohe Bevölkerungsdichte, und zwar von etwa 230 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Einer Bevölkerungsprognose der Bertelsmannstiftung zufolge schrumpft das Land Niedersachsen bis 2030 um bis zu 140000 Einwohner. Das entspricht etwa der Stadt Osnabrück. Für die Studie wurde die zahlenmäßige Entwicklung der Bevölkerung für Städte und Gemeinden ab 5000 Einwohner sowie aller Landkreise berechnet.

Stadthagen wächst

Trend: Städtische Regionen wachsen, während die Einwohnerzahlen im ländlichen Raum zumeist rückläufig sind. In Schaumburg lebt etwa die Hälfte der Einwohner in Bückeburg, Rinteln, Stadthagen und Obernkirchen. Alle anderen Schaumburger verteilen sich auf die Samtgemeinden Lindhorst, Niedernwöhren, Nienstädt und so weiter.

Stadthagen zum Beispiel wächst. Anfang 2016 haben 22512 Menschen dort gelebt. Ende 2016 gab es einen Sprung um 314 neue Einwohner auf 22826. Die Zahl der Zuzüge hat sich damit im Vergleich zum Jahr 2015 (133) mehr als verdoppelt.

Besonders ins Auge fallen die gestiegenen Einwohnerzahlen in der Kernstadt. „Das ist sicherlich auf den Zuzug von Flüchtlingen zurückzuführen“, sagt Verwaltungssprecherin Bettina Burger. Wie hoch die Anzahl der Flüchtlinge unter den 287 Neubürgern genau ist, kann Burger nicht sagen. mak

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