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Ein Stern für die Raptors

Soziales Miteinander Ein Stern für die Raptors

„Heute steht der Mensch im Mittelpunkt – nicht das Höher-Schneller-Weiter“, hat Marktbereichsleiter Nils Vogt zahlreiche Gäste aus heimischen Sportgruppen in den Räumen der Volksbank in Schaumburg begrüßt. Ihre Vereine hatten sich mit besonderen Projekten um einen „Stern des Sports“ beworben.

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Der Schaumburger „Stern des Sports“ geht an die Raptors. Die übrigen Gruppen freuen sich mit den Obernkirchenern.

Quelle: kk

LANDKREIS. Mit diesem bedeutenden Breitensportpreis unterstützen die Volks- und Raiffeisenbanken und der Deutsche Olympische Sportbund ehrenamtliches Engagement und soziales Miteinander in den Vereinen.

Herzlichen Beifall gab es diesmal für die Obernkirchen Raptors, deren Konzeption von der Jury aus Kreissportbund (KSB) und Volksbank aus fünf Bewerbungen als überzeugendestes Projekt ausgewählt worden war. Als Belohnung gab es einen Stern, 1500 Euro Preisgeld für die Projektarbeit und die Qualifikation zum Landeswettbewerb. Doch auch die Vertreter vier weiterer Gruppen waren nicht umsonst nach Bückeburg gekommen: Für sie spendierte die Volksbank jeweils 500 Euro. „Das Geld ist gut investiertes Geld“, lobte Hagen Rank, Geschäftsführer des KSB, der auch in der Jury saß. Er zeigte sich beeindruckt von der Qualität aller vorgeschlagenen Projekte.

Unterschiedliche Kampfsportarten unter einem Dach

Olaf Quest stellte das Konzept der Obernkirchen Raptors vor. Unter dem Motto „Miteinander kämpfen, statt gegeneinander spielen“ sind dabei unterschiedliche Kampfsportarten unter einem Dach vereint. Obwohl der Sportbetrieb erst 2016 aufgenommen worden ist, zählt die Gruppe bereits 150 Mitglieder. Dabei legen die Raptors großen Wert darauf, benachteiligte Kinder und Jugendliche zu integrieren. So wird mit der Jugendhilfe zusammengearbeitet, Flüchtlingskinder haben bereits die ersten Gürtelprüfungen abgelegt. Die Raptors wollen ihr Preisgeld in weitere Matten investieren, um ihre Sporträume im ehemaligen Aldimarkt zu komplettieren.

Aus Bückeburg hatte sich die Freizeitliga des VfL um einen den Stern des Sports beworben. 2016 war die Idee umgesetzt worden, fußballbegeisterten jungen Leuten Spielmöglichkeiten zu bieten, ohne dass sie gleich in eine Liga-Mannschaft eintreten müssen. Auch wer sich keine teure Ausrüstung leisten kann, ist willkommen. Inzwischen nutzen viele Flüchtlingskinder die Spiel- und Trainingsmöglichkeiten jenseits des Punktspielbetriebes.

Integration ist auch ein großes Anliegen der Boxstaffel Obernkirchen. Ihre 20 Mitglieder haben sich vorgenommen, junge Amateurboxer so aufzubauen, dass diese an Meisterschaften teilnehmen können. Im Ländlichen Reit- und Fahrverein Lindhorst und Umgebung hat man sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche für den Reitsport zu begeistern.

„Fitteste Stadt Deutschlands“

Mit von der Partie war in diesem Jahr noch eine weitere Obernkirchener Gruppe. Der Kneipp-Verein hat in der Bergstadt federführend eine Aktion der Europäischen Kommission umgesetzt. Unter dem Motto „It‘s time to be active“ stellten sich 16 Teams aus unterschiedlichen Gruppen einer Fitness-Herausforderung. Als Belohnung darf sich Obernkirchen nun „fitteste Stadt Deutschlands“ nennen. Fazit der Organisatoren: „Das hat die Vereine der Stadt zusammengebracht“.

Seit 2004 wird der Wettbewerb „Sterne des Sports“, auch bekannt als „Oscar des Breitensports“, ausgerichtet. Dabei stehen Werte wie Fairness, Toleranz und Verantwortung im Mittelpunkt. kk

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