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Ein Wörtchen mitreden

Landkreis / Sozialwahl Ein Wörtchen mitreden

Einfluss nehmen – wählen gehen: Unter diesem Motto ruft die IG Bauen-Agrar-Umwelt dazu auf, sich an der Sozialwahl 2011 zu beteiligen. Alle sechs Jahre wählen Versicherte bei Krankenkassen, Renten- und Unfallversicherungen ihre Vertreter für die Parlamente der Sozialversicherung. Mit 48 Millionen Wahlberechtigten ist die Sozialwahl – nach Europa- und Bundestagswahl – die drittgrößte Abstimmung in Deutschland.

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Bis Ende Mai können Versicherte ihre Vertreter in den Selbstverwaltungen der gesetzlichen Versicherungen wählen. © pr.

Landkreis (kcg, r). „Die Sozialwahl ist der Schlüssel zur Mitbestimmung für Versicherte im Kreis Schaumburg“, sagt Hinrich Witte, Bezirksvorsitzender der IG BAU Niedersachsen-Mitte. Die Sozialkassen würden über Etats in Millionenhöhe verfügen, die Entscheidung über die Verwendung des Geldes sollten Versicherte nicht nur Politik und Arbeitgebern überlassen.

Schließlich können Arbeitnehmer laut Witte „ein gewichtiges Wörtchen“ mitreden, wenn es um die Verwendung ihrer Beiträge geht. „Reha-Maßnahmen, Kuren, oder Widersprüche gegen Leistungsbescheide – unter anderem in diesen wichtigen Punkten können die Versicherten über ihre Vertreter Einfluss nehmen“, betont der Gewerkschafts-Chef und erklärt, dass bei allen Versicherungen auch Gewerkschaftslisten zur Wahl antreten.

„Wir wollen der Zweiklassen-Medizin einen Riegel vorschieben“, kündigt Witte an.

Sozialwahl

Bis Ende Mai können Versicherte durch ihre Stimmabgabe bei der Sozialwahl entscheiden, wer ihre Interessen in den Selbstverwaltungen der gesetzlichen Kranken-, Pflege, Unfall- und Rentenversicherungen vertritt. Mittels der Sozialwahl werden die Verwaltungsräte und Vertreterversammlungen der Versicherungsträger gewählt.

Sie entscheiden beispielsweise darüber, wie die Beiträge der Versicherten ausgegeben werden. Gewählt werden Organisationen und Interessensgruppen, die ihre Kandidaten in Listen aufstellen. Alle gewählten Vertreter sind selbst Versicherte und arbeiten ehrenamtlich. Die Wahlunterlagen werden den Stimmberechtigten per Post zugesendet.

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