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Eine eigene Meinung bilden – ohne Vorurteile

Bückeburg/Stadthagen / Seniorenunion Eine eigene Meinung bilden – ohne Vorurteile

Sich eine eigene Meinung bilden, die nicht auf Vorurteilen, sondern auf sachlichen Informationen beruht: Mit diesem Ziel hat die Seniorenunion Bückeburg, wie der Vorsitzende Friedel Pörtner erklärte, zusammen mit anderen Interessierten am Dienstag die Stadthäger Ditib-Moschee an der Enzer Straße besucht.

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Vor allem die reich verzierte Kuppel der Moschee, die von außen nicht zu sehen ist, hat es den Mitgliedern der Seniorenunion angetan. 

Quelle: kle

Bückeburg/Stadthagen. Stadthagen/Bückeburg (kle). Ali Ünlü, Vorsitzender des Türkisch-islamischen Kulturvereins in Stadthagen – Träger der Ditib-Moschee –, führte gemeinsam mit weiteren Gemeindemitgliedern die Gäste durch die unterschiedlichen Räume.

 „Wir hatten den Vorschlag im Vorstand im März gemacht, hierherzukommen, und waren überrascht, dass alle dafür waren“, so Pörtner. Trotz der „Kurzfristigkeit“ sei der Termin problemlos zustande gekommen, denn auch Ünlü sind nach eigener Aussage solche Besuche sehr wichtig: „Wir sind zwar die türkisch-islamische Gemeinde, aber auch eine Gemeinde von Stadthagen“, betonte Ünlü zu Beginn. Was man nicht kenne, das sei einem fremd, und davor habe man Angst. „Aber wir wollen keine Fremden sein, wir wollen ein Teil von Stadthagen sein.“

 Unter anderem die 24-jährige Adile Canbolat, eine der Dialogbeauftragten der Gemeinde, gab den Besuchern einen interessanten Einblick in den „Alltag“ einer Moschee, von der rituellen Waschung bis hin zum Ablauf eines Freitagsgebets. Ünlü räumte in diesem Zusammenhang noch einmal mit dem bekannten Vorurteil auf, dass Frauen beim Gebet in der Moschee deshalb hinten stünden, weil sie als weniger wert betrachtet würden. Der eigentliche Grund ist ein nur zu menschlicher: Da sich die Muslime beim Gebet mit dem ganzen Körper nach vorne beugen, wäre es nicht dienlich, wenn die Frauen vor den Männern stünden. Diese sollen sich immerhin ganz auf das Gebet konzentrieren können und sich nicht ablenken lassen.

 Die Besucher zeigten sich angesichts des Rundgangs überaus interessiert und nicht nur vom eindrucksvoll gestalteten Innenraum der Moschee sehr angetan. Auch die Möglichkeit zum Austausch nutzten sie gerne und machten von dem Angebot, dass sie gerne Rückfragen stellen dürften, reichlichen Gebrauch.

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