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Eltern frühzeitig unter die Arme greifen

Projekt Baby im Mittelpunkt Eltern frühzeitig unter die Arme greifen

„Prävention ist besser als Intervention“. Nach diesem Leitsatz arbeitet das Projekt „Baby im Mittelpunkt“ seit 2012 mit dem Landkreis zusammen. Da die Bezuschussung für das Kinderhilfsprogramm durch die Stiftung Mensch ausläuft, traten die Verantwortlichen an den Landkreis heran, um hier Ausgleich zu schaffen.

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Landkreis.  Bei der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde das Projekt vorgestellt und über das weitere Vorgehen beraten.

 „Baby im Mittelpunkt“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, sozialschwache, problembelastete Mütter und Väter oder Eltern mit Migrationshintergrund bei der Erziehung von Kleinstkindern im Alter von zwei bis 18 Monaten zu unterstützen. „Wir möchten schon helfen, bevor die Bildungsbenachteiligung beginnt“, erklärt Mitarbeiterin Christel Varelmann.

 Mit verschiedenen Angeboten und Materialien, die im Besitz der Eltern bleiben dürfen, werden die Familien wöchentlich von einem semiprofessionellen Mitarbeiter besucht. Ziel ist es, unter Einsatz von Spiel- und Bewegungsanregungen die Eltern zu befähigen, ihre Kinder angemessen zu fördern sowie das Bewusstsein für ein positives Miteinander zu schaffen. Abgerundet wird das Projekt von einem 14-tägigen Gruppentreffen, bei dem sich die Eltern von einer sozialpädagogischen Fachkraft verschiedenen Themen der Erziehung widmen. 30 Familien seien derzeit kreisweit in Betreuung, die über das Jugendamt oder andere Fachdienste vermittelt wurden.

 Ausschussmitglied Heidemarie Hanauske würdigte das Projekt als ein „Mosaikstein der frühen Hilfe des Landkreises“. Auch Günter Hartung, Diakoniechef und Vertreter der Wohlfahrtsverbände, zeigte sich begeistert: „Es ist fantastisch, wie hier die wichtige Beziehung zwischen Eltern und Kind gefestigt wird.“

 Bisher wurde das Projekt jährlich mit etwa 50000 Euro von der Stiftung Mensch bezuschusst. Diese Finanzspritze fällt im kommenden Jahr weg und soll vom Landkreis, zusätzlich zu den bisher gestellten Mitteln in Höhe von 12650 Euro, übernommen werden. Der Jugendhilfeausschuss sprach sich für die Fortführung des Projektes aus und empfahl, die nötigen finanziellen Mittel in den Kreishaushalt für 2015 einzustellen.

Von Jan Schaumburg

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