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Aus dem Landkreis Endspurt zielt vor allem auf Jungwähler
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Endspurt zielt vor allem auf Jungwähler
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00:16 23.09.2013
Quelle: dpa
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Landkreis

So plant SPD-Kandidat Sebastian Edathy für den Sonnabendabend eine Kneipen-Tour, „um vor allem junge Leute anzusprechen“. CDU-Mitbewerber Maik Beermann ist am Sonnabend unter anderem bei einem Jahrmarkt in Rodewald unterwegs, „um dort Erstwähler anzutreffen“. Unter anderem seine „beliebten Handy-Wischer“ möchte er dort verteilen.
„Um möglichst viele unentschlossene Bürger anzusprechen“, zieht Grünen-Kandidatin Katja Keul über die Wochenmärkte in Stadthagen, Nienstädt und Bückeburg. Auch eine Stippvisite auf der Energie-Messe in der Stadthäger Festhalle steht in ihrem Terminkalender. Folgendes müsse im Mittelpunkt des letzten Wahlkampf-Tages stehen: „Noch mit möglichst vielen Bürgern ins Gespräch zu kommen, die sich bis dahin noch nicht entschieden haben.“
Das sieht auch Beermann so, der auf den Wochenmärkten in Stadthagen und Rinteln „noch viele direkte Gespräche führen“ will. Edathy will in Lauenau und Rinteln auf möglichst viele Bürger treffen, später am Tag in Nienburg.
Eine Telefon-Hotline hat die Grüne Keul für Sonnabend von 16 bis 18 Uhr eingerichtet. Unter Telefon (0 50 21) 9 22 92 55 „können Bürger anrufen und mir Fragen stellen“, teilte die Kandidatin mit.
Größere Veranstaltungen für den Sonnabend hat in Schaumburg keiner der Kandidaten oder Parteien mehr angesetzt. Am Wahlsonntag bietet Edathy die Möglichkeit, ein „Wahltaxi“ zu nutzen. In den beiden Landkreisen Nienburg und Schaumburg wird laut einer Pressenotiz des SPD-Kandidaten ein „Wahltaxidienst“ eingerichtet, der die Fahrten zum und vom Wahllokal für körperlich beeinträchtigte Menschen übernimmt. „Freundliche Helfer holen diese Bürger von zu Hause ab, fahren sie ins Wahllokal und bringen sie anschließend wieder zurück“, schreibt Edathy. Die Frist für Vorbuchungen ist bereits abgelaufen. Bei Bedarf kann das „Wahltaxi“ aber auch am 22. September unter Telefon 01 63-6 39 51 52 erreicht werden.
In der CDU ist nach Auskunft von Beermann intensiv über die Einrichtung eines Wahltaxis diskutiert worden. Man habe sich aber dagegen entschieden, „um jeden Anschein eines möglichen Eingreifens in die Wahlentscheidung zu vermeiden“.
Vielmehr habe man im Wahlkampf verstärkt auf die Möglichkeit der Briefwahl verwiesen, besonders in Seniorenkreisen. Es sei festzustellen, dass es einen starken Trend zur Briefwahl gebe.

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