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Energetische Sanierung im Fokus

Weserbergland / Stadtwerke Energetische Sanierung im Fokus

Hans-Ulrich Peschka, Bürgermeister des Fleckens Coppenbrügge, wurde vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Weserbergland GmbH einstimmig zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Er löst damit Susanne Treptow ab. Die Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln hatte seit Gründung der Stadtwerke Weserbergland den Posten der Aufsichtsratsvorsitzenden bekleidet.

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Neuer Aufsichtsratschef: Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka.

Quelle: agt

Weserbergland (agt). Als eine gemeinsame Gesellschaft der beteiligten Kommunen Coppenbrügge, Salzhemmendorf sowie Auetal und den beiden regionalen Stadtwerken Hameln und Rinteln sind die Stadtwerke Weserbergland am 24. März 2009 gegründet worden. Erklärtes Ziel des neuen Versorgers: zuverlässige, ortsnahe Energieversorgung für die Weserberglandregion, mehr Service, attraktive Energiepreise, Sicherung der Eigenständigkeit der Stadtwerke vor Ort und Ausbau der erneuerbaren Energien. Daseinsvorsorge im Energiebereich soll in der Fläche zurück in die Hand kommunaler Unternehmen und nicht von börsennotierten Oligopol-Unternehmen der Gewinnmaximierung unterworfen werden, so der erklärte Wille der Stadtwerke-Gründer.
 Damit sehen sich die Stadtwerke Weserbergland als träger der Umsetzung der Umwelt- und Klimaschutzziele der Bundesregierung. Außerdem soll die gemeinsame Aufgabenerledigung mehrerer Stadtwerke Kosten sparen helfen. Und schließlich sollen Strom und Gas in den Städten und Gemeinden im Weserbergland auch außerhalb bestehender Stadtwerke-Netzgebiete verkauft werden, wobei zu berücksichtigen ist, dass der Partner Stadtwerke Hameln erst kürzlich gegen e.on Westfalen Weser die Konzessionsverfahren für die Stromnetze in Hessisch Oldendorf, Aerzen, Emmerthal, Coppenbrügge und Salzhemmendorf gewonnen hat.
 Peschka-Vorgängerin Susanne Treptow zur Neuwahl: „Durch die Neubesetzung des Aufsichtsratsvorsitzes wird die Partnerschaft auf Augenhöhe mit den an den Stadtwerken Weserbergland beteiligten Kommunen unterstrichen. „Im Fokus steht darüber hinaus auch die Zusammenarbeit bei der energetischen Sanierung von öffentlichen Gebäuden und dem Ausbau der erneuerbaren Energien“, ergänzt der neue Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Ulrich Peschka. „Dies alles sichert die Wertschöpfung vor Ort, unterstützt Arbeitsplätze in der Region und sorgt für eine nachhaltige und dabei verbrauchernahe Energieversorgung.“
 Coppenbrügge war nach dem Beitritt der Stadtwerke Hameln und Rinteln zu den Stadtwerken Weserbergland übrigens die erste Gemeinde, die sich dem neuen Energieverbund angeschlossen hatte. Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka damals: „Mit dem Beitritt zu den Stadtwerken Weserbergland setzen wir ein Signal und übernehmen eine Vorreiterrolle.“ Der Bürgermeister des Fleckens am Fuße des Ith sah die Gründung der Stadtwerke Weserbergland aber von Anfang an auch als eine strategisch wichtige Entscheidung zur Stärkung Coppenbrügges – beispielsweise im Bereich der CO2-Minimierung und um die erneuerbaren Energien weiter voranzubringen.
 Die Stadtwerke Weserbergland versorgen derzeit rund 5000 Kunden mit Gas und Strom. Zum Vergleich: Die GWS Stadtwerke Hameln GmbH hat rund 35 000 Strom- und Gaskunden.

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