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Energiebericht 2010: Rund 177 000 Euro eingespart

Landkreis / Energiebericht Energiebericht 2010: Rund 177 000 Euro eingespart

Rund 4,2 Millionen Euro hat der Landkreis Schaumburg im Jahr 2010 für Energiekosten ausgegeben. „Es konnten gegenüber dem vergangenen Jahr rund 177 000 Euro eingespart werden.“ Das Fazit von Ingenieur Nils Althoff, der sich für den 13. Energiebericht des Landkreises Schaumburg verantwortlich zeigt, ist während einer Sitzung des Bauausschusses des Landkreises am Montagnachmittag positiv ausgefallen.

Landkreis (par). Die Energieverbrauchsdatenerfassung erstreckt sich über 51 im Energiemanagement erfasste Liegenschaften aus den Bereichen Schulen, Sporthallen, Altenheime, Krankenhäuser, Verwaltungsgebäude und Hallenbäder. Die gesamte beheizte Bruttogrundfläche betrug im vergangenen Jahr 306 786 Quadratmeter. Auch zukünftig ist mit einer Zunahme der beheizten Grundfläche zu rechnen. Die Energiekennwerte haben sich dennoch verbessert. „Das liegt daran, dass die Erweiterungsbauten einen technisch hochwertigen Standard aufweisen“, erklärte Althoff. Dadurch könne eingespart werden.

Der witterungsbereinigte Heizenergieverbrauch ist gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent gestiegen. Bedingt durch die kalten Wintermonate im Januar, Februar und Dezember 2010 musste der Kreis ohne Witterungsbereinigung rund 5,4 Millionen Kilowattstunden mehr Heizenergie aufwenden als im Jahr zuvor. Insgesamt waren es 35 Millionen Kilowattstunden, die rund 2,2 Millionen Euro gekostet haben.

Der Stromvergleich konnte gegenüber 2009 um zwei Prozent auf 10,5 Millionen Kilowattstunden gesenkt werden (auf rund 1,8 Millionen Euro Gesamtkosten). „Das Hallenbad in Bad Nenndorf war bekanntlich lange Zeit geschlossen“, gab Althoff als Begründung an. Der Wasserverbrauch ist um 15 116 Kubikmeter (-12,5 Prozent) auf 106550 Kubikmeter zurückgegangen (Kosten rund 170 000 Euro).

Energiespaßnahmen sind auch im Jahr 2011 weiter relevant. Unter anderem wurde im Wilhelm-Busch-Gymnasium in Stadthagen seit Anfang Juli mit der Demontage der elektrischen Nachtspeicheröfen begonnen. Eine Pumpenwasserheizung wird eingebaut. Auch die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der Integrierten Gesamtschule in Helpsen sei ein Vorbild.

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