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Energieversorgung auf dem Prüfstand

Stromgewinnung durch Windkraft und Photovoltaik Energieversorgung auf dem Prüfstand

Die Stromerzeugung mittels Photovoltaik- und Windkraftanlagen ist naturgemäß Schwankungen unterworfen. Da Netzbetreiber den Verbrauchern gegenüber ein hohes Maß an Versorgungssicherheit gewährleisten müssen, stellt die zunehmende Nutzung regenerativer Energiequellen eine besondere Herausforderung dar.

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Symbolbild

Quelle: dpa

BÜCKEBURG. Darüber informieren die Stadt Bückeburg und der Netzbetreiber Westfalen Weser Netz im Rahmen einer „Gemeinsam Energie bewegen“ genannten Kampagne. Schwerpunkt der noch bis 28. August laufenden Aktionswochen ist eine interaktive Ausstellung im Hubschraubermuseum. Diese erklärt den Netzbetriebs und die Herausforderungen der Energiewende. So können Interessierte sehen, wie konventionelle Kraftwerke zurückgefahren werden, wenn die Einspeisung von Sonnenenergie zunimmt. Zudem gibt es Zahlen zum Anteil der regenerativ erzeugten Energie in der Kommune. Geöffnet ist die Ausstellung täglich, 10 Uhr bis 17 Uhr.

„Die Versorgungssicherheit steht über allem“, sagte Bürgermeister Reiner Brombach bei einer Informationsveranstaltung zum Auftakt der Ausstellung. Die Stadt Bückeburg habe unter anderem Baugebiete ausgewiesen, in denen die Bauherren Photovoltaikanlagen ihren Dächern installieren lassen müssen.

„Die Herausforderung der kommenden Jahre werden die erneuerbaren Energien sein“, sagte auch Heiner Matthias, der den Regionalbereich Schaumburg/Hameln-Pyrmont bei Westfalen Weser Netz leitet. Die Stromerzeugung mittels Photovoltaik- und Windkraft wird seiner Einschätzung nach noch zunehmen, während die Energieerzeugung durch Biogas „am Ende des Ausbaus“ sei.

Unnötigen Energieverbrauch vermeiden

Eine hundertprozentige Versorgung mit Strom aus regenerativen Energien sei möglich – nicht nur im Haus, sondern in ganz Deutschland, meinte Dieter Ahrens (Ahrens Solartechnik, Bückeburg). Dafür brauche es – neben energieeinsparenden Maßnahmen im Heizungsbereich – jedoch „intelligente Netze“ und mehr finanzielle Förderprogramme. Um dies jedoch konsequent in die Tat umzusetzen, dafür fehle derzeit der politische Wille.

Es gelte, Kooperationen zu bilden, um Projekte auf den Weg zu bringen, resümierte Horst Roch (Klimaschutzagentur des Landkreises Schaumburg). Zudem müsse jeder Einzelne dazu beitragen, einen unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.

Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stromes, der im Jahr 2014 im Stadtgebiet Bückeburg in das Stromnetz eingespeist wurde, beziffert die Verwaltung auf 6,7 Prozent des Gesamtstromabsatzes – 63 Prozent stammten dabei von Photovoltaikanlagen, 37 Prozent von Windkraftanlagen. wk

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