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Landkreis Eppmann geht

Paukenschlag am heutigen Spätnachmittag: Claus Eppmann, Geschäftsführer der Krankenhausprojektgesellschaft Schaumburg (KPG), scheidet zum 30. September aus dem Agaplesion-Konzern aus. „Das Arbeitsverhältnis wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst“, heißt es in einer KPG-Pressemitteilung. Über einen „Ersatzmann“ für den scheidenden Chef verlautet in dem Schreiben nichts.

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Claus Eppmann, Geschäftsführer der Krankenhausprojektgesellschaft Schaumburg (KPG) und des Agaplesion Ev. Krankenhauses Bethel Bückeburg sowie Eigenbetriebsleiter der Kreiskrankenhäuser Stadthagen und Rinteln, scheidet zum 30. September aus dem Agaplesion-Konzern aus.

Quelle: tw

Landkreis. Die beiden Mit-Geschäftsführerinnen Diana Fortmann und Bettina Geißler-Nielsen bleiben im Boot. Zum 1. Oktober soll Dr. med. Achim Rogge das bis dato dreiköpfige Führungsteam der KPG verstärken – als Sprecher.
Eppmann selbst war bisher schwerpunktmäßig für die Neubaukonzeption und -planung des „Gesamtklinikums Schaumburger Land“ verantwortlich. Die KPG ist spürbar bemüht, nicht den Eindruck zu erwecken, dass mit dem Abgang des Geschäftsführers das Klinikum kippen könnte: „Welch hohe Bedeutung das Land Niedersachsen dem Projekt beimisst, zeigt die Tatsache, dass ein Förderbetrag in Höhe von 95 Millionen Euro zur Verfügung gestellt wurde“, so das Schreiben.
Eppmann habe an der noch laufenden Zusammenführung der drei Krankenhäuser in Stadthagen, Bückeburg und Rinteln sowie einer Vielzahl von strategischen und organisatorischen Veränderungen in den drei Einrichtungen mitgewirkt, um damit „die wirtschaftlichen und kulturellen Grundlagen für den Betrieb im Neubau zu schaffen“. Auf Nachfrage der Redaktion wollte sich Eppmann selbst zu den Gründen seines Ausscheidens gestern nicht weiter äußern.
Eppmann habe „das Projekt Gesamtklinikum Schaumburger Land maßgeblich vorangetrieben und steht sicherlich für die Idee der Zusammenführung der drei kleinen Häuser der Regelversorgung zu einem Haus der Schwerpunktversorgung“, heißt es derweil von Landrat Jörg Farr. Dafür gebühre Eppmann „unser Dank“. Die Trennung von Agaplesion und Eppmann müssten „wir akzeptieren“, so Farr. Die Qualifikation von Dr. Rogge spreche „für eine gute Ergänzung des Geschäftsführerteams“.
{FSPACE}{FSPACE}{FSPACE}{FSPACE}Eppmann ist nicht der Erste, der geht: Ebenso unerwartet hatte zuvor bereits Ralph Freiherr von Follenius, Geschäftsführer der Krankenhausprojektgesellschaft Schaumburg und des Krankenhauses Bethel in Bückeburg sowie Eigenbetriebsleiter der Kreiskrankenhäuser Stadthagen und Rinteln, im Dezember 2013 seinen Job aufgegeben. Unter Follenius, der als harter Sanierer galt, waren an den drei Krankenhaus-Standorten zahlreiche organisatorische und strategische Veränderungen eingeleitet worden, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern und um für den Betrieb im Neubau des Klinikums gerüstet zu sein.
Auch bei Follenius blieben die Gründe für das Ausscheiden unklar. Erst im Frühjahr 2012, als sich die Projekt-Federführung durch den Gesundheitskonzern Agaplesion abzeichnete, war Follenius von der „Diakoniefördergesellschaft“, die Agaplesion gehört, nach Schaumburg gekommen.

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