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Erneuter Rekord für Weihnachtshilfe

103 791 Euro Erneuter Rekord für Weihnachtshilfe

Erneut hat die SN-Aktion Weihnachtshilfe einen Rekord erzielt. Bei der 22. Auflage des Projektes sorgte die großartige Hilfsbereitschaft der Leserinnen und Leser für eine Spendensumme von 103 791 Euro.

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Freuen sich über die Rekordspende: SN-Chefredakteur Marc Fügmann (hinten von rechts) und Weihnachtshilfe Koordinator Stefan Rothe sowie Ursula Müller Krahtz (vorne von rechts), Uwe Krusche und Martina Kramer vom Sozialverein Schaumburg.

Quelle: RG

LANDKREIS. Das sind noch einmal 1,5 Prozent mehr als in der Vorsaison, als erstmals die Schallmauer von 100 000 Euro durchbrochen worden war.

 „Eine sensationelle Summe – wir sind sehr stolz auf unsere Leserinnen und Leser“, freute sich SN-Chefredakteur Marc Fügmann bei der symbolischen Übergabe des Betrages an den Sozialverein Schaumburg. Dessen Experten sorgen für eine sachgerechte Verteilung des Spendengeldes an Bedürftige im Landkreis. „Wir sind dankbar, dass die Leser nicht nachlassen, das Projekt in immer stärkerem Maße zu unterstützen“, setzte Fügmann hinzu.

Die Aktion unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ sei mittlerweile „im Landkreis zu einer regelrechten Marke geworden“, ergänzte Weihnachtshilfe-Koordinator Stefan Rothe. Insgesamt belaufe sich die Spendensumme nach 22 Jahren Weihnachtshilfe auf 1,57 Millionen Euro, rechnete Rothe vor.

„Es ist überwältigend, dass das Rekordergebnis des vergangenen Jahres noch einmal getoppt worden ist“, zeigte sich die Vorsitzende des Sozialvereins, Ursula Müller-Krahtz, glücklich: „Ein herzlicher Dank gilt den Spenderinnen und Spendern im Namen der Bedürftigen, denen wir mit diesem Geld helfen können.“ Sozialvereins-Vize Uwe Krusche fügte hinzu: „Viele Schaumburger haben einen Spendenbetrag für dieses Hilfsprojekt offenbar schon als festen Posten auf ihrem Weihnachtszettel verbucht.“ Darüber hinaus seien dieses Mal „etliche Erstspender, darunter auch Firmen“ verzeichnet worden, berichtete die Geschäftsführerin des Sozialvereins, Martina Kramer.

 Fügmann lobte die Arbeit des Sozialvereins, der über die Verteilung der Mittel entscheidet. Ohne Bürokratie- und Verwaltungskosten komme das Geld ohne Abzug „da an, wo es gebraucht wird“. Stets könnten sich die Schaumburger Nachrichten auf die Fachkenntnisse des Vereins verlassen. Dieser arbeite bei der Zuwendung der Spenden eng mit Sozialexperten der Wohlfahrtsverbände und mit den Familienhelferinnen des Kreisjugendamtes zusammen, berichtete Krahtz.

Mit dem Spendengeld können laut Kramer im Laufe des Jahres insgesamt rund 300 Familien und Einzelpersonen geholfen werden. Die Zuwendungen belaufen sich je nach akutem Bedarf in der Regel auf einige Hundert Euro, im Ausnahmefall auch mal auf um die 1000 Euro.

 Das Geld wird zum Beispiel da eingesetzt, wo Bedürftigen die Energiekosten über den Kopf wachsen, wo das Geld für den Umzug fehlt, wo in der Großfamilie auf einen Schlag neue Schuhe für alle neun Kinder her müssen, wo für Bewohner von Behinderteneinrichtungen Brillen erforderlich sind oder wo die Reparatur eines Autos die Fortsetzung der Berufstätigkeit ermöglicht. r

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