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Erste Flüchtlinge in Kurklinik

Stetiger Zuwachs geplant Erste Flüchtlinge in Kurklinik

Die ersten Flüchtlinge sind in der vergangenen Woche in die Sammelunterkunft an der Horster Straße eingezogen. Dies hat der Landkreis auf Anfrage dieser Zeitung bestätigt. Zehn Asylbewerber leben derzeit in der ehemaligen Kurklinik.

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Zehn Asylbewerber leben derzeit in der ehemaligen Kurklinik in Bad Nenndorf. 

Quelle: gus

Lankreis/Bad Nenndorf. Der Flüchtlingszustrom im Landkreis ist zurückgegangen, aber noch nicht versiegt. 170 sind behelfsmäßig in der Herderschule in Bückeburg untergebracht, schrittweise sollen sie von dort aus bedarfsgerecht auf die festen Einrichtungen verteilt werden.

Bis zu 20 Menschen sind ab dieser Woche in Bad Nenndorf untergebracht

„Ab dieser Woche wollen wir die Bewohnerzahl in der alten Kurklinik von zehn auf etwa 20 aufstocken“, sagt Kreisrat Klaus Heimann. Der Ausbau der Einrichtung an der Horster Straße wäre Anfang Mai abgeschlossen, die maximale Kapazität würde dann bei 125 Bewohnern liegen.
Ob diese Zahl je erreicht wird, ist offen. „Wir werden die Menschen dort aber nur nach und nach unterbringen, damit sie sich in Ruhe einleben und orientieren können“, so der Kreisrat.

Notunterkunft in Bückeburg soll heruntergefahren werden

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) stellt vier Sozialarbeiter bereit, die auch für die Flüchtlinge im ehemaligen Pflegeheim am Harrenhorst zuständig sind. Dort wohnen aber noch keine Flüchtlinge.
Die Notunterkunft in Bückeburg wolle der Kreis dagegen allmählich herunterfahren, um eine Überlastung zu vermeiden. 30 bis 40 weitere Menschen würden in den nächsten Wochen nach Bad Nenndorf kommen. Zur genauen Herkunft der neuen Einwohner könne Heimann derzeit noch nichts sagen. Großer Widerstand gegen die Belegung hat sich in letzter Zeit ihm zufolge nicht formiert.

Sprachkursangebot ist ausbaufähig

Das Angebot an Sprachkursen, bisher von der Volkshochschule getragen, ist nach Meinung des Kreisrates ausbaufähig. Die grundsätzlichen Fragen der Integration hält er für noch nicht beantwortet und erwartet auch mehr von der Bundesebene: „Die eigentlichen Aufgaben kommen erst noch auf uns zu. Wir brauchen Plätze in Kindertagesstätten und Schulen und mehr Sozialarbeiter. Finanziell ist das für die Kommunen nicht aus den eigenen Mitteln zu bewältigen.“

Noch kommen täglich neue Flüchtlinge, eine Prognose über den zukünftigen Zulauf kann Heimann aufgrund der vielen Unwägbarkeiten nicht abgeben und wird auch von höherer Stelle nicht näher informiert. geb

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