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Es geht in die Verlängerung

Länger Schwimmen Es geht in die Verlängerung

Der Sommer ist wieder da und die Temperaturen kratzen an der 30-Grad-Marke. Hoch Johannes sei Dank. Ein sehr guter Grund also, noch einmal ins Wasser zu springen. Ist das denn überhaupt noch überall möglich?

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Auch in Lindhorst ist das Ende der Freibad-Saison aufgrund der sommerlichen Temperaturen verschoben worden.

Quelle: rg

Landkreis. Viele Freibäder schließen ihre Tore schließlich um den 1. September, wenn der Meteorologische Herbst beginnt. Diverse Schaumburger Freibäder reagieren jedoch auf den Endspurt des Sommers und verlängern ihre Saison.

„Wir sind zum Glück sehr flexibel und entscheiden selbst, wann wir schließen“, sagt Erik Rechenberg, Betriebsleiter des Bückeburger Freibades. Eigentlich hätte er den 15. September angepeilt, doch nun warte er mit seinem Team ab, wie sich das Wetter entwickelt und entscheide dann spontan. Auch wegen der Solaranlage, die derzeit für angenehme Wassertemperaturen um die 25 Grad sorgt, sei eine gewisse Flexibilität möglich.

Rechenberg hofft auf viele Besucher

„Natürlich muss sich eine solche Entscheidung auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten lohnen“, so Rechenberg. Aus Sicht der Personalkosten mache die Verlängerung keinen Unterschied: So lange der Betrieb im Freibad weiterlaufe, bleibe das Hallenbad vor Ort geschlossen. Rechenberg hofft, dass vor allem am Wochenende noch einmal viele Gäste nach Bückeburg kommen. Eine Besucherzahl über 2000 wäre erfreulich.

Auch das Freibad Rodenberg bleibt noch bis zum 25. September geöffnet. Eigentlich wäre am Sonntag Schluss gewesen. Eine solche Verlängerung habe es laut Schwimmmeister André Hilmer noch nie gegeben. Die Verlängerung sei kein Problem gewesen, nur der Dienstplan hätte etwas erweitert werden müssen. Ob sich der spätere Schließtermin auch finanziell positiv auswirke, müsse sich zeigen. Wichtig sei aber, dass die Stammkunden auf ihre Kosten kommen – ein Bonbon für die besonders treuen Schwimmer. „Es ist einfach wichtig, dass die Badegäste zufrieden sind“, meint Hilmer.

Keine Verlängerung in Lauenau

Das Mineralbad in Lauenau schließt dagegen heute seine Tore. Das war der geplante Zeitpunkt, den die Betreiber auch einhalten, da für das Wochenende bereits vor längerer Zeit eine Veranstaltung eines Radsportvereins geplant. Außerdem hätte es wegen der Verlängerung in Rodenberg auch einen Engpass an Mitarbeitern gegeben, meint Hilmer.

Bei dem Bergbad Sonnental in Rolfshagen ist das Ende der Badesaison ebenfalls nah. Andrea Jagata, Schwimmmeisterin vor Ort, meint: „Wir schließen am kommenden Sonntag, verlängern war keine Option.“

In die Verlängerung geht indes die Freibadsaison in Lindhorst, deren Abschluss eigentlich ebenfalls auf den 11. September terminiert war. Die aktuellen Temperaturen und die weiterhin positiven Aussichten haben den Beschluss ins Wanken gebracht, das Ende wurde am Mittwoch nun verschoben. Karl-Wilhelm Koch, Sachbearbeiter im Fachbereich Bauen der Samtgemeinde Lindhorst: „Es soll die ganze nächste Woche schön sein. Deshalb haben wir entschieden, die Saison bis 18. September auszudehnen.“

Sonnebrinkbad passt sich an

Auch beim Sonnenbrinkbad Obernkirchen haben die aktuell sehr guten Bedingungen zu Veränderungen im Schwimmbetrieb geführt. Zwar bleibt es in dem klassischen Freibad bei dem ursprünglich angesetzten Endtermin 23. Oktober, jedoch führte die derzeit herrschende Konstellation zu Umstellungen bei der eigentlich am 12. September anfangenden Nachsaison. Ab diesem Datum bleiben die Tore der Badeanstalt normalerweise von 12 bis 15 Uhr geschlossen.

Diese Praxis wurde nun zunächst einmal außer Kraft gesetzt. Annika Utakies, Fachangestellte für Bäderbetriebe in Obernkirchen, meint: „Am Mittwoch haben wir beschlossen, die Regelung angesichts des guten Wetters sowie wegen der vergangenen guten Tage erst einmal wegzulassen. Die Entscheidung hat erst einmal bis 15. September Gültigkeit. Dann sehen wir weiter.“

Austausch mit der Verwaltung

Von Tag zu Tag denken die Verantwortlichen im Rintelner Weserangerbad. Sascha Rose, als Fachangestellter für Bäderbetriebe vor Ort tätig, erklärt: „Wir stehen im ständigen Austausch mit der Verwaltung. Zu vermelden gibt es derzeit noch nichts. Wenn es eine Entscheidung gibt, machen wir jene so früh wie möglich öffentlich.“

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