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Feuerwehr übt kreisübergreifend

Grenzenloser Einsatz Feuerwehr übt kreisübergreifend

Drei Tage proben für den Ernstfall: Die Mitglieder des Gefahrgutzuges der Kreisfeuerwehr haben am vergangenen Wochenende in Schaumburg und den beiden angrenzenden Landkreisen Hameln-Pyrmont und Minden-Lübbecke für den Ernstfall trainiert.

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Ziemlich realistisch: Strahlrohtraining für Atemschutzgeräteträger.

Quelle: pr.

Landkreis. Unterstützt wurde die Einheit, die in Obernkirchen stationiert ist, von den vier Kradmeldern der Bereitschaften und dem Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz. An der Trainingsfahrt nahmen 33 Einsatzkräfte teil.
Den Auftakt der dreitägigen Aktion bildete ein Übungsszenario, das gemeinsam mit der Werksfeuerwehr der BASF in Minden gemeistert werden musste. Die Einsatzkräfte hatten dabei eine Wasserversorgung aufzubauen, bevor sie an zwei Brandcontainern ein Strahlrohrtraining für Atemschutzgeräte-Träger absolvieren konnten.
Der zweite Tag führte die Feuerwehrkräfte nach Hameln-Pyrmont, um bei der Aerzener Maschinenfabrik einen simulierten Ammoniakaustritt zu bekämpfen. Zudem mussten die Einsatzkräfte mehrere vermeintliche Vermisste suchen und retten.
Der Gefahrgutzug baute dabei parallel eine Dekontaminationsanlage auf und dekontaminierte die Einsatzkräfte, die unter Chemikalienschutzanzügen eingesetzt wurden. Nach gut drei Stunden war die Übung der insgesamt 91 ehrenamtlichen Einsatzkräfte beendet.
Nach dieser Etappe wurden die Feuerwehrkräfte in Rinteln getestet, nachdem sie dorthin alarmiert worden waren. Zusammen mit dem Rettungsboot der Feuerwehr Rinteln und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) wurden sie zu einer „hilflosen Person in der Weser“ gerufen, wie das Übungsszenario umschrieben war.
Eine Person war bei dem Versuch, Flüssigkeiten in der Weser zu entsorgen, ins Wasser gefallen und konnte sich aus eigener Kraft nicht an Land retten. Zusammen mit DLRG und Feuerwehr wurden die beiden Rettungsboote besetzt, um die Person zu retten. Sie wurde an Bord genommen und auf einem Spineboard fixiert.
Den Abschluss der dreitägigen Übung bildete die Nachbesprechung der Trainingseinsätze. Dabei wurden die einzelnen Abläufe der vergangenen beiden Tage analysiert und den Feuerwehrkräften Hinweise gegeben. r

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