Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Feuerwehr warnt vor Waldbrandgefahr

Schaumburg Feuerwehr warnt vor Waldbrandgefahr

Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote warnt vor der Waldbrandgefahr. Insbesondere im Sommer sei große Vorsicht geboten. Allerdings erwartet Grote aufgrund der Beschaffenheit des Schaumburger Waldes keine Katastrophe, wie sie sich 1975 in der Lüneburger Heide zugetragen hat.

Voriger Artikel
Alkohol: Wenn Genuss zur Sucht wird
Nächster Artikel
Stadt beantragt verzicht auf Gütertrasse

Bei dem größten Waldbrand in der Geschichte der Bundesrepublik verbrannten im August 1975 mehr als 8000 Hektar Wald-, Moor- und Heideland.

Quelle: dpa

Landkreis. Bei dem größten Waldbrand in der Geschichte der Bundesrepublik verbrannten im August 1975 mehr als 8000 Hektar Wald-, Moor- und Heideland. Fünf Menschen starben, einige Feuerwehrleute erlitten schwere Brandverletzungen, der Schaden lag bei umgerechnet 18 Millionen Euro. Mehrere Zehntausend Helfer, darunter 15 000 Feuerwehrleute und 11 000 Soldaten, waren damals im Einsatz. Mit dabei: zahlreiche Helfer aus Schaumburg.
Dass eine derartige Feuersbrunst die hiesigen Wälder vernichtet, hält Grote für ausgeschlossen, dem hohen Anteil an Schatten spendenden Laubbäumen sei Dank. Das Laub darunter bleibe deshalb feucht, und aufgrund der Dunkelheit wachse unter den Bäumen nur wenig Gras. Die Sonne könne den Boden nicht so austrocknen.
„In den zwölf Jahren, seitdem ich in leitender Position bei der Schaumburger Feuerwehr bin, hat es meines Wissens nach keinen nennenswerten Waldbrand gegeben. Es hat höchstens mal ein Stoppelfeld oder ein Baumstumpf gebrannt“, berichtet Grote. Dennoch solle in den Sommermonaten im Wald auf keinen Fall geraucht, gegrillt oder ein Lagerfeuer entfacht werden.
Besondere Schutzmaßnahmen oder eine spezielle Alarmbereitschaft für den Waldbrandschutz seien im Landkreis nicht vorgesehen. „Aber wenn die Waldbrandstufen nach oben gehen, sind wir natürlich sensibilisiert“, betont der Kreisbrandmeister.
Denn: Im Frühjahr, meist in den Monaten März und April, wenn das Gras aus dem Vorjahr trocken ist und das frische Grün noch nicht sprießt, aber auch im Hochsommer, wenn die Temperatur die 30-Grad-Marke überschreitet und der trockene Ostwind über Feld und Flur weht, steigt auch in den heimischen Mischwäldern die Waldbrandgefahr.
In Niedersachsen werden im Hochsommer besonders gefährdete Gebiete aus der Luft überwacht. Der Landesfeuerwehrverband hält dafür zwei Flugzeuge bereit. Wird eine Rauchfahne entdeckt, schlägt die Besatzung Alarm und lotst die Löschmannschaften zum Brandherd.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg