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Fiesen Energiefressern den Kampf ansagen

Landkreis / Schaumburg Energie Fiesen Energiefressern den Kampf ansagen

Marode Dächer, undichte Türen und Fenster, veraltete Heizungen sowie alte oder defekte Elektrogeräte: Diese Kandidaten haben es bei den Teilnehmern des Gewinnspiels der diesjährigen Schaumburger Energiemesse in die Top fünf der „fiesesten Energiefresser“ geschafft.

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Florian Silas und Astrid Jost (von vorne), Rainer Steierberg, Gerda Prinz und Peter Hesse haben Energiefressern den Kampf angesagt.

Quelle: tbh

Von Tina Bonfert

Landkreis. Rainer Steierberg aus Bückeburg, Olaf Gümmer aus Hohnhorst, Astrid Jost aus Rinteln, Gerda Prinz aus Obernkirchen und Carmen Hesse aus Stadthagen dürfen sich nun über jeweils 500 Euro freuen, die sie in private Energiesparmaßnahmen investieren können.

Für Rainer Steierberg und seine Frau Dorothee kommt das Geld wie gerufen. Ihre Heizung ist kurz vor dem Winter kaputtgegangen. „Wir haben die Heizungsanlage zwar erst reparieren lassen, müssen sie jetzt aber trotzdem ersetzen“, so Dorothee Steierberg. Auch Gerda Prinz kann die Finanzspritze gut gebrauchen. Sie lässt gerade das komplette Haus renovieren.

Insgesamt 165 Teilnehmer haben sich nach Angaben von Werner Nickel von der Sparkasse Schaumburg, einer der Organisatoren der Energiemesse, für den Zuschuss beworben. Unter dem Motto „Aus Alt mach Neu“ mussten Messebesucher, um in den Lostopf zu kommen, lediglich aufschreiben, was bei ihnen die meiste Energie verbraucht.

Verwenden dürfen die Gewinner den Zuschuss prinzipiell für alles, was zu einer Energieersparnis führt. Ob neue Elektrogeräte oder die Außendämmung, es gibt vielfältige Energiesparmöglichkeiten. „Das Geld ist nicht für einen Urlaub gedacht, kann aber für die Anschaffung eines Elektroautos benutzt werden“, scherzte Nickel. Mit der Aktion wollten die Organisatoren und Sponsoren der Schaumburg Energie vor allem auch dazu beitragen, energetische Sanierungen im Landkreis voranzutreiben und den Kontakt zwischen Besuchern und heimischen Unternehmen zu vermitteln. Das scheint geglückt zu sein: Für die bisher von Schaumburger Handwerksbetrieben geleisteten Arbeiten bei der Renovierung ihres Hauses war Prinz voll des Lobes und möchte auch weiterhin auf Unternehmen aus der Region zurückgreifen.

Kreishandwerksmeister Horst Frensel hatte auch noch einen guten Tipp parat, damit bei den Sanierungs- und Renovierungsarbeiten das Geld nicht unnötig rausgeschmissen wird. Er empfiehlt, einen Energieberater in Anspruch zu nehmen. Der könne genau sagen, was sich lohnt und wie am besten Energie gespart werden kann. Wer es auf der Energiemesse versäumt hat entsprechende Aussteller diesbezüglich anzusprechen, findet eine Liste der Energieberater unter www.schaumburg-handwerk.de.

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