Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Finanzdruck macht scheidendem Vorsitzenden Sorgen

Landkreis / Awo Finanzdruck macht scheidendem Vorsitzenden Sorgen

Ein letztes Mal hat Ernst Kastning am Sonnabend den Jahresbericht der Arbeiterwohlfahrt (Awo) auf Kreisebene vorgestellt. Der scheidende Vorsitzende ging dabei vor allem auf die Punkte ein, die er nicht hat vollenden können und um die sich nun sein Nachfolger Heinz Gerhard Schöttelndreier kümmern muss.

Voriger Artikel
Wahlbeteiligung relativ konstant
Nächster Artikel
Ilsemann bleibt im Vorstand des Landkreistages

Kreisgeschäftsführerin Heidemarie Hanauske bedankt sich bei Ernst Kastning für die jahrelange Arbeit als Vorsitzender.

Quelle: lmh

Landkreis. Landkreis (lmh). Dies betraf die Überalterung der Mitglieder in den Awo-Ortsvereinen ebenso wie die Strukturreform im Kreisverband. Zu „dem, was mir Sorgen macht, auch über mein Ausscheiden hinaus“, gehörte weiterhin der finanzielle Druck, der die Arbeit der Wohltätigkeitsorganisation bei zunehmender Armut in der Bevölkerung erschwere. Damit verbunden sei die Bezahlung der hauptamtlichen Mitarbeiter, die mehrere Jahre lang auf Lohnerhöhungen hätten verzichten müssen und jetzt zum ersten Januar eine Erhöhung von – „Ich mag es gar nicht sagen“ – ei-nem Prozent erhalten hätten, so Kastning.

 Awo-Kreisgeschäftsführerin Heidemarie Hanauske zog eine positive Bilanz in Bezug auf die zahlreichen Projekte, mit denen die Awo im Landkreis Menschen hilft. Die Finanzierung des hervorragend angenommenen Familienzentrums habe gesichert werden können. Gleiches gelte für die Aktion „Einstieg ins Leben“, die sehr junge Schwangere und Mütter betreut.

 Nachdem auch für das „Pro Aktiv Center“ (PACE), das Frauenhaus und die Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (Biss) Finanzierungsmöglichkeiten gefunden seien, habe sich kürzlich eine neue Herausforderung aufgetan, „die ich so nicht erwartet habe“, sagte Hanauske. Das „Projekt Vornhagen“, das jungen Arbeitslosen Hilfe beim Weg aus der Perspektivlosigkeit bietet, ist durch Kürzungen von Bundesmitteln gefährdet. „Ich hoffe sehr, dass wir hier noch zu Lösungen kommen“, so Hanauske.

 Bewegung soll nach Wunsch der Awo-Kreisversammlung in verschiedene Angelegenheiten der Sozialpolitik kommen. Die Delegierten verabschiedeten unter anderem entsprechende Anträge zu Bleiberecht, Härtefallregelungen, Elterngeld und Sterilisation.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg