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Aus dem Landkreis „Friederike“ hat Spuren hinterlassen
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis „Friederike“ hat Spuren hinterlassen
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00:19 15.02.2018
Auch im Taubenberg sind noch nicht alle Wege von umgekippten Baumstämmen geräumt. Quelle: wm
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LANDKREIS

Wie schon „Kyrill“ hat auch „Friederike“ vor allem Fichten umgeworfen. Für Weigel logisch, denn Nadeln an den Zweigen bieten anders als Lärchen und Buchen ohne Laub eine große Angriffsfläche für Orkanböen. Zudem seien Fichten Flachwurzler.

 Die Frage, ob man inzwischen die Wälder wieder ohne Risiko betreten könne, beantwortete Weigel mit einem „Jein“. Wanderern und Spaziergängern rät der Forstamtsleiter, auf den Wegen zu bleiben und nicht ins Unterholz zu gehen. Auf Wegen sei man im Prinzip sicher.

 Das grundsätzliche Problem laut Weigel: „Einem Baum sieht man nicht an, ob er gleich umfällt oder nicht“. Man sehe nicht, ob er „angeschoben“ worden ist, wie das in der Forstsprache heißt, oder noch fest wurzelt. Ein „angeschobener Baum“ stelle eine Gefahr dar. Durch den enormen Winddruck der Orkanböen hat sich der Baum kaum merklich geneigt, die Wurzeln haben sich gelöst, sind vielleicht sogar gerissen. Schon ein leichter Windstoß könne so einen Baum zu Fall bringen.

Keine Nachpflanzungen

 Nachgepflanzt würden die vom Sturm entwurzelten Bäume nicht, erklärt Weigel. Dieser Windbruch sei gewissermaßen eine „Durchforstung“ und lasse jetzt anderen Bäumen Licht und Platz zum Wachsen. Das Holz könne man nicht liegen lassen, das wäre für Borkenkäfer „wie ein gedeckter Tisch“.

 Da überall in den Wäldern Norddeutschlands Bäume gefallen sind, will das Forstamt das Fichtenholz in Folie packen lassen. Es soll also nicht sofort verkauft werden, um den Markt zu entlasten. Weigel schätzt, dass insgesamt rund 17000 Festmeter zusammenkommen. Fichtenholz sei nach wie vor begehrt.  hw

Mann bei Baumfällarbeiten schwer verletzt

Schwere Verletzungen hat ein 40-jähriger Mindener am Sonnabend beim Fällen eines Baumes auf einem Privatgrundstück an der Bleichstraße in Minden erlitten. Der Mann wurde von einen umfallenden Baum getroffen und erlitt diverse Brüche. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wurde der Mann von einem von Sturmtief „Friedericke“ geschädigten etwa 20 Meter hohen Baum getroffen, den mehrere Männer im Rahmen eines privaten Arbeitseinsatzes fällen wollten. 

Fusionen von Samtgemeinden „können ein gutes und im Einzelfall sogar erforderliches Mittel sein, die kommunale Leistungskraft zu steigern“. Diese Position vertritt das Niedersächsische Innenministerium mit Blick auf die Pläne von Nenndorf, Lindhorst und Sachsenhagen.

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