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Aus dem Landkreis „Friederike“ sorgt weiter für Arbeit
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis „Friederike“ sorgt weiter für Arbeit
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07:30 07.02.2018
In Schaumburg sind noch zwei Drittel aller durch Sturmtief „Friederike“ entstandenen Dachschäden nicht repariert. Quelle: dpa
STADTHAGEN

Bei Bredemeier Bedachungen spricht man von zirka 65 erledigten Aufträgen, was etwa zwei Wochen Arbeitszeit entspreche. 50 bis 100 Aufträge stünden für die 15 Mitarbeiter allerdings noch an, je nach dem, wie geduldig die Kunden seien. Denn zu der Fülle an Aufträgen komme momentan noch die Witterung hinzu, welche die Arbeiten zum Erliegen bringe. Eis und Schnee sorgten für ein hohes Absturzrisiko, Dachziegel frieren zusammen und ließen sich nur schwer lösen, ohne zu zerbrechen.

Bei W. Lerch Bedachungen gibt es ebenfalls Probleme mit den winterlichen Gegebenheiten: „Wir haben ja Schnee und sonst noch was, das Risiko abzustürzen ist da viel zu hoch. Die Notabdichtungen sind schon alle erledigt. Die Wetterlage muss sich aber erst bessern, damit wir die restliche Arbeit wieder aufnehmen können,“ erklärte Dachdeckermeister Werner Lerch. Seine sechs gewerblichen Angestellten hätten bereits 20 von 70 Aufträgen hinter sich, was ungefähr 300 Stunden Arbeit entspreche.

Dachdeckerei Sommerfeld konnte hingegen noch keine Angaben zu den anstehenden Aufträgen machen, welche ihre sieben Mitarbeiter bewältigen müssen, da dort ständig neue hinzukommen würden.

Dabei handele es sich jedoch meist um „Kleinkram“, von größeren Schäden blieben die Stadthäger verschont. Entscheidend für die Belastung sei also nicht die Schwere, sondern die Masse der Aufträge. Mit „Kyrill“ könne sich „Friederike“ jedoch nicht messen. „Kyrill hat über längere Zeit Schäden verursacht. Friederike ist nur einmal kurz durchgegangen“, beschreibt es Lerch. crs