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Furcht vor der Schwarzmundgrundel

Hauptversammlung des Fischereivereins Schaumburg-Lippe Furcht vor der Schwarzmundgrundel

Der Vorsitzende des Fischereivereins Schaumburg-Lippe hat auf der Hauptversammlung ein positives Fazit des abgelaufenen Jahres gezogen. Die Mitgliederstärke liege konstant bei rund 1100 und auch an Nachwuchs-Anglern mangele es nicht.

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Günter Steierberg (rechts) gratuliert dem aktivsten Fischer 2014: Martin Pieper.

Quelle: ber

von Matthias Berger Meerbeck. Dies sei auch der Präsenz bei Veranstaltungen wie dem Sommerfest der Jägerschaft oder dem Räucherfest in Hiddenserborn zu verdanken.

 Möglich sei dies nur durch das große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder, die insgesamt 3700 Stunden geleistet hätten. „Angesichts des Mindestlohns entspricht das einem Wert von rund 30000 Euro“, rechnete Günter Steierberg vor, dem die Versammlung erneut das Vertrauen aussprach.

 Das Gleiche gilt für Gewässerwart Horst Weiß, der eine positive Fangbilanz vorlegte. Zwar gingen immer weniger Vereinsmitglieder fischen, „dafür fängt der einzelne mehr“. Insgesamt sei das Ergebnis konstant. Ein Fischsterben sei zudem nicht zu verzeichnen. Insgesamt sei der Bestand in den Gewässern gesund.

 Wermutstropfen sei dagegen die Verbreitung der Schwarzmundgrundel im Mittellandkanal, die sich stärker als andere Fische vermehre und deren Laich fresse. Diesem „extremen Schädling“ sei aufgrund des regen Schiffsverkehrs nicht mit Laichfallen beizukommen. Deshalb bat der Vorsitzende die Angler, die Jagd auf die Grundel zu eröffnen. Wichtig sei auch, ihn nicht als Köder in anderen Gewässern zu verwenden.

 Auch der Bau des Regio-Ports am Mittellandkanal, westlich der Bückeburger Aue, beschäftigt die Angler. Durch den Landessportfischerverband sei der Verein direkt an den Planungen beteiligt. „Direkte Auswirkungen auf unsere Gewässer hat die Maßnahme nicht“, beruhigte Steierberg die Gemüter. Als Ausgleich sei eine Verbesserung der Bückeburger Aue hinter dem Kanaldüker vorgesehen. Dem Vorschlag des Vereins, die Durchgängigkeit der Aue zur Weser zu schaffen, sei dagegen eine Absage erteilt worden. ber

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