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Fußball für Flüchtlinge

"Soccer and more" Fußball für Flüchtlinge

Nachdem die Jugendkammer der Schaumburg-Lippischen Landeskirche im vergangenen Jahr das Projekt einer „Schulspeisung“ für Kinder aus sozial benachteiligten Familien an der IGS Helpsen eingestellt hat, war man auf der Suche nach einer neuen nachhaltigen Projektidee, die mit „Soccer and more“ nun gefunden ist.

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Beim kleinen Fußballturnier der Landjugend steht für die Teilnehmer vor allem der Spaß und das Kennenlernen im Vordergrund.

Quelle: pr

LANDKREIS. Zielgruppe dieser neuen Aktion sind junge Geflüchtete, die für einen unbestimmten Zeitraum ein Zuhause im Landkreis Schaumburg gefunden haben. Auch aufgrund fehlender finanzieller Mittel sind die Freizeitmöglichkeiten dieser Jugendlichen oft sehr eingeschränkt.

Viele von ihnen sind beispielsweise begeisterte Fußballspieler, bleiben aber in der Freizeit meist untereinander und kicken in der Regel auf Plätzen und Schulhöfen in oder nahe bei den Flüchtlingsunterkünften.

Mit dem Projekt „Soccer and more“ möchte die Jugendkammer dieser Tendenz entgegenwirken. Gestartet wurde am Sonnabend mit einem kleinen Fußballturnier in einem Freizeitcenter in Hannover. Es beteiligten sich insgesamt vier Mannschaften aus Lindhorst, Bückeburg und Hannover mit etwa 25 Spielern und fünf Betreuern ganz unterschiedlicher Herkunft. Die Teilnehmer kamen aus Gambia, dem Irak, Afghanistan, Syrien und aus Hannover und Schaumburg-Lippe.

Gut zwei Stunden lang wurde Fußball auf einem für Freizeitkicker sehr hohen Niveau gespielt. Beinahe Nonstop und hart am konditionellen Limit absolvierte jedes Team sechs Spiele, die jeweils 15 Minuten dauerten. Steffen Abels der Vorsitzende der Jugendkammer betont, dass dabei nicht in erster Linie der Wettbewerbscharakter, sondern der Spaß am Miteinanderspielen und des Kennenlernens im Vordergrund gestanden habe. Auch den Ausklang bei einem gemeinsamen Essen in der Sportstätte hatten zur Freude der Organisatoren alle sichtlich genossen.

Der gelungene Start ins neue Projekt, so Steffen Abels, sei auch der guten Zusammenarbeit mit Christa Harms zu verdanken, die im Diakonischen Werk im Bereich der Koordination ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit tätig ist. Gefördert wird das Projekt derzeit mit Eigenmitteln und einem Zuschuss des Landesjugendrings. Weiteres ehrenamtliches Engagement und Spenden sind jederzeit willkommen.

Kontakt: Landesjugendkammer, Kirchweg 4a, Heuerßen, Telefon:0176-43643225. r

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