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GVH-Tarif lässt weiter auf sich warten

Termin noch unklar GVH-Tarif lässt weiter auf sich warten

Die Einführung des günstigen GVH-Großraumtarifs für Einzeltickets lässt weiter auf sich warten. Ursprünglich hatte die für Bahnkunden attraktive Neuerung zum Jahresbeginn in Kraft treten sollen. Doch nach wie vor steht ein Starttermin nicht fest.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Landkreis. Das teilte der Pressesprecher des Landkreises, Klaus Heimann, auf Anfrage dieser Zeitung mit. Federführend für den GVH-Tarif ist die Region Hannover. Schon „vor geraumer Zeit“, so Heimann, habe Landrat Jörg Farr beim Regionspräsidenten schriftlich angefragt, welchen Grund die Verzögerung habe. „Eine Antwort, woran das liegt, steht aber bis heute aus“, berichtet der Pressesprecher: „Wir wüssten gerne mehr.“

Probleme mit finanziellem Beitrag

Offenbar sei es innerhalb des GVH-Verbundes „schwierig, zu Abmachungen zu kommen“. Dem Verbund gehören neben der Region etliche umliegende Landkreise an. „Offenkundig haben einzelne GVH-Mitglieder Probleme mit ihrem finanziellen Beitrag“, mutmaßt Heimann. Da sich der geplante GVH-Tarif zumindest in der Anlaufphase für den Betreiber nicht rechnen wird, muss er vom Land, der Region und den beteiligten Landkreisen subventioniert werden. Der hiesige Kreistag hatte schon vor einem Jahr einhellig entschieden, dafür jährlich 337 000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Längst sei von externen Gutachtern berechnet worden, wie viel jeder Landkreis zu zahlen habe, schildert Heimann: „Eigentlich ist alles geklärt, man könnte die Sache also auf den Weg bringen.“ Dass dies bisher nicht passiert ist, bedauere die Kreisverwaltung sehr, betont der Pressesprecher: „Es ist schade, dass sich das so hinzieht.“ Der hiesige Landkreis sei „seit etlichen Jahren hinter diesem GVH-Tarif her“.

Tarifbruch beseitigen

Bereits seit Langem gilt der kostensparende Tarif in Schaumburg für Berufspendler. In den neuen GVH-Tarif sollen aber auch Einzeltickets einbezogen werden. Damit soll der Tarifbruch zwischen Haste und Lindhorst beseitigt werden. Für in Lindhorst zusteigende Bahnnutzer mit einem Einzelticket würde sich die Fahrt nach Hannover um 25 Prozent, für Fahrgäste ab Bückeburg sogar um 40 Prozent kostengünstiger als heute darstellen. Mit einem in Bückeburg, Lindhorst, Stadthagen, Kirchhorsten oder Rinteln gelösten Fahrschein kann man dann etwa auch die Stadtbahn in Hannover nutzen.

Verantwortliche in Kreistag und Kreisverwaltung erhoffen sich von der Neuerung eine Attraktivitätssteigerung des ÖPNV. ssr

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