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Aus dem Landkreis Gegen den Trend und zu viel Nähe zur CDU
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Gegen den Trend und zu viel Nähe zur CDU
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23:39 22.09.2013
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Gegen den Trend
Karsten Becker, Unterbezirksvorsitzender der SPD, kommentiert Sebastian Edathys Wahlsieg als „beachtlichen Erfolg“ gegen den Bundestrend. Das Erststimmenergebnis im hiesigen Wahlkreis sei „verdiente Anerkennung seiner bisherigen Arbeit als Bundestagsabgeordneter“, die der Wähler honoriert habe.
Beachtlicher Erfolg
Ein bisschen enttäuscht sei er schon, erklärte Klaus-Dieter Drewes, Kreisvorsitzender der CDU Schaumburg, angesichts des knappen Wahlverlustes von CDU-Kandidat Maik Beermann. Dennoch sei es ein toller Erfolg für den Politik-Einsteiger Beermann, sich derart gegen den langjährigen Profi Sebastian Edathy durchgesetzt zu haben. Große Freude herrschte beim CDU-Chef über das Wahlergebnis der Union auf Bundesebene. „Hut ab vor der Leistung von Angela Merkel.“
Thema falsch gesetzt
Die Schaumburger Grünen-Chefin Christina Lousia Steinmann zeigte sich enttäuscht über den Wahlausgang für ihre Partei auf Bundesebene. „Ich habe mit einem zweistelligen Ergebnis gerechnet“, betonte Steinmann im Kreishaus. Als Grund für die Stimmenverluste sieht sie die Konzentration ihrer Partei auf Wirtschaftsthemen. Durch diesen Schritt haben die Grünen nach Ansicht Steinmanns ihre originären Themen im Wahlkampf nicht ausreichend in den Vordergrund gerückt.
Zu viel Nähe zur CDU
Für Paul-Egon Mense ist das Abschneiden der FDP auf Bundesebene zu einem großen Teil darauf zurück zu führen, dass es seiner Partei nicht gelungen ist, liberale Themen wie Freiheit und Selbstbestimmung zu positionieren. Stattdessen habe die Bundes-FDP zu sehr auf wirtschaftliche Themen gesetzt, betonte Mense. Darüber hinaus habe man zu sehr die Nähe zur CDU gesucht.

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