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Gelebte Partnerschaft über Tausende Kilometer hinweg

Landkreis / Südafrika Gelebte Partnerschaft über Tausende Kilometer hinweg

Christoph Meier aus Kobbensen hat die Koffer bereits gepackt. Der Biolandwirt ist einer von sieben Delegierten der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe, die am Dienstag zum Kirchenkreis Kgetleng nach Südafrika fliegen.

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Christoph Meier zeigt, wo sich der Kirchenkreis Kgetleng in Südafrika befindet.

Quelle: js

Von JAn Schaumburg Landkreis. Für den Biolandwirt ist es nicht die erste Reise zu den Partnergemeinden auf dem fernen Kontinent. „Ich war vor zwölf Jahren das letzte mal dort und freue mich darauf, alte Bekannte wiederzutreffen“, sagt er. Auch beim ersten Delegationsbesuch war Meier dabei. 1986 schlug der Kirchenkreis Kgetleng aus der Westdiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Südafrika eine Partnerschaftsbeziehung vor. Meier und der damalige Superintendent Friedrich Strottmann besuchten daraufhin erstmals Gemeinden in Südafrika und nahmen an einer Synode teil.

 Zwei Jahre später konnte eine Gruppe aus Südafrika im Landkreis begrüßt und die offizielle Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen begründet werden. Seither hat es sieben Besuche gegeben.

 „Es geht um das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten, das Teilen von Sorgen und Freuden sowie das gegenseitige Erleben von Kulturen“, fasst Meier die Ziele der Partnerschaft zusammen. Zwei Wochen lang haben die Delegierten Gelegenheit, die Partnergemeinden zu besuchen und das örtliche Gemeindeleben zu erleben. Besonderes Highlight für ihn werde das Reformationsfest in Luka am 26. Oktober sein. „Ich bin gespannt, wie die Afrikaner den Gedenktag feiern. Es wird sicher nicht so still zu gehen wie bei uns. Da wird getanzt und gefeiert“, glaubt der Biolandwirt. Dass der Landesbischof Karl-Hinrich Manzke, der der Delegation für fünf Tage angehört, die Predigt zum Festakt halten wird, sei Ausdruck der über Jahre gefestigten Partnerschaft.

 „Allerdings freue ich mich auch auf ein wenig Freizeit“, erklärt Meier. Als Biobauer interessiere ihm besonders die Entwicklung der Landwirtschaft in Kgetleng – neben dem Kontakt zu den Menschen.

 Die Delegation, bestehend aus Männern und Frauen im Alter von 20 bis 62 Jahren, wird während des Aufenthaltes bei Gastfamilien unterkommen. „Da ist alles dabei. Der Komfort reicht vom europäischen Standard bis zur einfachen Blechhütte“, sagt der Vorsitzende des Südafrika-Partnerschaftskomitees, das 1988, im Rahmen der Partnerschaftsbegründung, ins Leben gerufen worden ist.

 „Im Komitee kann sich jeder einbringen, der an Südafrika interessiert ist“, sagt Meier. „Beispielsweise werden wir in zwei Jahren Gastfamilien suchen.“ Denn 2014 erfolgt der nächste Besuch einer Gruppe aus Südafrika nach Schaumburg. „Dann ist natürlich eine Fahrt nach Wittenberg zum Grab Luthers Pflicht“, versichert Komiteechef Meier.

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