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Gemeinsam das Kindeswohl fördern

Landkreis Gemeinsam das Kindeswohl fördern

Die Kreistagsfraktion der SPD um den Vorsitzenden Eckhard Ilsemann hat sich während eines Besuches beim Kinderschutzbund Stadthagen über dessen aktuelle Projekte informiert. Für Ilsemann hat das Kindeswohl einen hohen Stellenwert und ist gleichzeitig eine Aufgabe, die die Politik im Landkreis schultern muss, wie er betonte.

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Die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion, der Arbeiterwohlfahrt und des Kinderschutzbundes sind sich einig: Das Kindeswohl sollte immer an erster Stelle stehen.

Quelle: pr.

Landkreis.  Wenn es um den Schutzanspruch der Kinder und ihre persönliche Entwicklung gehe, fühle sich die SPD gefordert, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. „Die Prävention steht dabei im Mittelpunkt“, betonte Georgia Hasse, Vorsitzende des Kinderschutzbundes. Sie und Heidemarie Hanauske vom Awo-Kreisverband waren sich einig, dass die Bindung und die Beziehung zwischen Mutter und Kind von Anfang an gestärkt werden müssen. Nur mit einer guten und vertrauensvollen Bindung zur Mutter könne es später weitergehen mit Bildung und sozialer Kompetenz.

 Hasse ergänzte den Austausch mit den Themen Kinderarmut und Kinderrechte; sie wünscht sich, dass in der Politik ein noch größeres Bewusstsein für die Kinder entwickelt wird. So wie es einen Wehrbeauftragten gebe, könne sie sich auch eine Kinderbeauftragte in der Politik vorstellen. Die Vernetzung und die Zusammenarbeit mit der Awo und der Stadt Stadthagen bezeichnete Hasse als sehr gut.

 Aktuell möchte der Kinderschutzbund mit dem Projekt „Baby im Mittelpunkt“ Eltern helfen, denen es aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich ist, auf die Bedürfnisse ihrer Kinder angemessen einzugehen. Gründe dafür können Armut, Arbeitslosigkeit, schwierige Wohnverhältnisse, psychische Probleme sowie Überforderung durch die familiäre Lebenssituation sein. Geschulte Familienbesucherinnen sollen in diesen Fällen betroffenen Familien behilflich sein.

 Helma Hartmann-Grolm, stellvertretende Landrätin, ist überzeugt, „dass jeder Euro für dieses Projekt gut investiert ist und dem Landkreis langfristig zugute kommt“. Das Projekt läuft noch bis Ende 2014. mak

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