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Containerumschlagplatz „Regioport Weser“ Genau

 Die Neuauslegung des Bebauungsplanentwurfs für den Containerumschlagplatz „Regioport Weser“ wird eine in Teilbereichen wesentlich präzisere Darstellung erleben als die Erstaufstellung. Das ist im Verlauf der nun zwölften Versammlung des zuständigen Planungsverbandes im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Minden-Lübbecke deutlich geworden.

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Der Mindener Containerhafen soll durch den "Regioport Weser" ersetzt werden.

Quelle: bus

Minden/Bückeburg. Die Präzisierungen der planungsrechtlichen Festsetzungen betreffen Ausführungen von Jens Huesmann (Drees & Huesmann Planer, Bielefeld) zufolge unter anderem die Art der Nutzung im hafenaffinen Gewerbegebiet, Regelungen bezüglich der Störfallverordnung, Höhenvorgaben für bauliche Anlagen und Beleuchtungsfragen.

 Zum „hafenaffinen Gewerbegebiet“ heißt es in den von Huesmann unterbreiteten Vorschlägen sinngemäß: Zulässig sind Betriebe und Anlagen, Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude, die überwiegend Waren aus dem benachbarten Hafengebiet beziehen oder dorthin liefern, respektive Dienstleistungen für das Hafengebiet erbringen. Zudem Betriebe und Anlagen, die der Herstellung, Instandsetzung und Wartung der Hafeninfrastruktur und der Hafenanlage land- und wasserseitig jeweils unter der Maßgabe dienen, dass die immissionswirksamen flächenbezogenen Schallleistungspegel (IFSP) nicht überschritten werden.

 Bezüglich der Störfallverordnung betonte Huesmann, dass die Neuformulierung ausdrücklich festhält, welche Betriebe, Anlagen und Betriebsbereiche ausgeschlossen sind. Bisher waren in diesem Punkt hauptsächlich die zulässigen Ausnahmen aufgeführt. Mit Blick auf die Höhenvorgaben für bauliche Anlagen im Hafengebiet (bisher generell maximal 43 Meter und wasserseitig maximal 35 Meter) wird jetzt differenziert in bauliche Anlagen sowie die Lagerung und Stapelung von Containern (maximal 15 Meter) sowie Krananlagen und Verladeeinrichtungen (bahnseitig maximal 43 Meter, wasser- und landseitig maximal 35 Meter). Im Gewerbegebiet waren für den südlichen Abschnitt bislang 20 Meter maximale Höhe vorgesehen, diese Vorgabe soll auf 15 Meter reduziert werden. Für den Nordabschnitt gelten unverändert 10 Meter.

 Zum Thema „Beleuchtung“ (hier war bislang eine maximale Höhe für Lichtmasten von 45 Meter geplant) berichtete Huesmann von einer Neuausrichtung des bisherigen Konzepts. Der Arbeitsbereich soll nachts durch an den Portalkränen angebrachte Spots ausgeleuchtet werden, die Beleuchtung der Fahrwege und der baulichen Anlagen über Masten mit maximal 10 Meter Höhe erfolgen. Zur Causa „Nachtbetrieb“ stellt die Neufassung fest, dass im Rahmen der IFSP-Regelungen ein eingeschränkter Nachtbetrieb, aber kein Drei-Schicht-Betrieb möglich sein soll. „Die Einhaltung der IFSP-Vorschriften ist bei der Baugenehmigung nachzuweisen und wird im Rahmen des Umwelt-Monitorings regelmäßig geprüft“, legte Huesmann dar.

 Der Bebauungsplanentwurf soll Auskünften von Malte Wittbecker (Geschäftsstelle des Planungsverbandes Regioport) gemäß am 3. März in der dann 13. Verbandsversammlung beschlossen werden. Im Anschluss daran stünden die erneute öffentliche Auslegung und die Beteiligung der Träger Öffentlicher Belange auf der Tagesordnung. Der Satzungsbeschluss ist – Wittbecker: „Wenn denn alles so gut läuft, wie wir es uns vorstellen“ – für Mitte Juni des kommenden Jahres vorgesehen.

 Die Realisierung der „ziemlich ambitionierten Zeitkette“ (Wittbecker) hängt unter anderem von der Zustellung der Unterlagen an die Verbandsmitglieder ab. „Wir müssen in unterschiedlichen Gremien ausgiebig beraten und Beschlüsse fassen und werden dafür voraussichtlich mindestens vier Wochen Zeit benötigen“, gab Axel Wohlgemuth zu Protokoll. „Was letztes Mal passiert ist, machen wir nicht mehr mit“, sagte der Vertreter des Landkreises Schaumburg. bus

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