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Genossenschaft will in regenerative Energien investieren

Aus der Taufe gehoben Genossenschaft will in regenerative Energien investieren

Der Verein Bürgerenergiewende Schaumburg hat zur weiteren Verfolgung seiner Ziele eine Genossenschaft aus der Taufe gehoben: die Bürgerenergiegenossenschaft Schaumburg (BEnGSch).

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Der Aufsichtsrat der neuen Genossenschaft mit (von links) Manfred Krause, Robin Bergmann, Christiane Bork-Jürging, Carsten Lampe, Stefan Ahrens, Thilo Runge. Als Vorstand, von rechts: Frank Tegtmeier, Burghard Massante.  hga

Landkreis. Bereits am Abend ihrer Gründung im großen Versammlungssaal des Kreishauses in Stadthagen konstatierte die Genossenschaft die Zeichnung von Anteilen in Höhe von knapp über 100.000 Euro.

Ein erstes Projekt soll im Windpark Ottensen, entwickelt vom Wind und Energieverbund Schaumburg, 2016 die Baureife erreichen. Dort will die Genossenschaft eine der geplanten Windenergieanlagen finanzieren. Der Anteil am benötigten Eigenkapital wird auf rund 600 000 Euro geschätzt.

Zum ersten Aufsichtsrat wurden im großen Versammlungssaal des Kreishauses Stadthagen für drei Jahre Dieter Ahrens und Robin Bergmann. Für zwei Jahre gehören Christiane Bork-Jürging, Manfred Krause dem Gremium an, für ein Jahr Carsten Lampe und Thilo Runge. Die zeitliche Begrenzung der Berufung soll es ermöglichen, bei jeder Generalversammlung den Aufsichtsrat bei Bedarf zu verändern. Den Aufsichtsratvorsitz übernahm Stefan Ahrens, sein Stellvertreter wurde Lampe, Krause übernimmt das Amt des Schriftführers. Der neue Aufsichtsrat bestimmte anschließend Burghard Massante und Frank Tegtmeier zum Vorstand der BEnGSch. Massante hat den Vorstandsvorsitz inne. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt fünf Jahre.

Unter der Versammlungsleitung von Friedhelm Onkes vom Genossenschaftsverband stimmten 42 der knapp 70 Gäste der Gründung einer Genossenschaft zu. 38 Teilnehmer bestätigten anschließend per Unterschrift auf der Ur-Satzung ihre Mitgliedschaft in der neuen Genossenschaft. Diese Ur-Satzung wird beim Registergericht eingereicht, die Unterzeichner gelten als Gründungsmitglieder. Vier weitere neue Mitglieder kamen per Eintrittserklärung hinzu.

Mit der Zustimmung zu Gründung ging die Versammlung nahtlos in die erste Generalversammlung über. Vor der eigentlichen Gründung stellte Manfred Görg, Vorstandsvorsitzender des Vereins Bürgerenergiewende, die Ziele der neuen Genossenschaft ausführlich vor. „Es ist eine Gründung ins Offene“, erklärte Görg. Die Genossenschaft verfolge nicht nur ein Projekt, sondern insbesondere Investitionen in Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien sowie deren Betrieb.

Neben der Energieerzeugung gehört auch der Handel mit Energie zu den Eckpunkten der Genossenschaft. hga

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