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Geplante Busanbindung stößt auf Lob

Kreistag Geplante Busanbindung stößt auf Lob

Auf ungeteilten Beifall in der Kreispolitik ist das Konzept der Kreisverwaltung für die geplante Anbindung des künftigen Gesamtklinikums in Vehlen an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gestoßen. Es handele sich um „ein attraktives Angebot“, fasste Vorsitzender Karsten Becker (SPD) am Donnerstag die einhellige Meinung im Ausschuss für Kreisentwicklung des Kreistags zusammen.

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Quelle: pr.

Landkreis. Zuvor hatte der ÖPNV-Experte der Kreisverwaltung, Knut Utech, erläutert, dass es künftig pro Werktag 60 Busfahrten zum Klinikum geben wird. Dieses sind Stichfahrten bereits vorhandener Linien zwischen den größeren Städten im Landkreis. Wie Landrat Jörg Farr vor einigen Tagen bereits öffentlich angekündigt hatte (wir berichteten), wird dieses Netz der regulären Buslinien durch bedarfsorientierte Angebote der kreisweit insgesamt zehn Anrufbusse und Sammeltaxi- Systeme ergänzt. Diese weiten ihr Angebot auf Fahrten zum Gesamtklinikum aus. Auch das Seniorentaxi wird in die Angebotspalette einbezogen.

Die ÖPNV-Anbindung des Gesamtklinikums werde deutlich besser sein als diejenigen der derzeitigen Krankenhaus-Standorte, ob Becker hervor: „Ich glaube nicht, dass es in Niedersachsen an allzu vielen Stellen Vergleichbares gibt.“ Gerd Wischöfer (SPD) ergänzte: „Das ist ein sehr gutes Angebot, das sowohl die Interessen der Besucher, wie die der Klinikum-Beschäftigten, berücksichtigt.“ Bernd Lescher (Grüne) befand, es handele sich um „ein hervorragendes Angebot, das ich mit Freude zur Kenntnis genommen habe“.

Keine nennenswerten Aussteigerzahlen

Utech hatte bei der Vorstellung des Konzeptes auf aktuelle Nutzerzahlen des ÖPNV bei jetzigen Krankenhausstandorten hingewiesen. So seien an der Haltestelle Krankenhaus Stadthagen „gar keine nennenswerten Aussteigerzahlen“ zu verzeichnen. Die Haltestelle am Rintelner Krankenhaus werde „von bis zu maximal zehn Personen täglich frequentiert“. Auf Nachfrage habe die Stadt Minden mitgeteilt, am dortigen Klinikum würden im Schnitt drei Fahrgäste täglich mit Bussen ankommen. Utech zog daraus das Fazit: „Wir gehen von einer sehr geringen Nachfrage für Fahrten zum und vom Gesamtklinikum in Vehlen aus.“

Daraufhin betonte Becker, das Konzept weise „die notwendige Flexibilität auf, um es an sich aus der Praxis ergebende Bedarfe anzupassen“. Es gelte, einige Zeit Erfahrungen zu sammeln und dann eventuelle Anpassungen vorzunehmen: „Leere Busse machen natürlich keinen Sinn.“  ssr

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